Nachrichten aus dem Jahr 2007

Nachrichten aus den Jahren 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010.

 


 

Ein gutes Jahr

Bebilderter Jahresrückblick des Herbert-Wehner-Bildungswerks für 2007

Zum Jahresrückblick: hier.

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"Hey, wir tun was ...!"

Herzliche Einladung zum Seminar: Politische Öffentlichkeitsarbeit

Um professionelle Öffentlichkeitsarbeit geht es vom 25. bis 27. Januar 2008 beim Seminar des Herbert-Wehner-Bildungswerks in Naunhof bei Leipzig. Unter dem Motto: "Hey, wir tun was...!" lernen die TeilnehmerInnen grundlegende Techniken und Methoden der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro (Freundeskreismitglieder 25 Euro). Wer teilnehmen möchte, sollte sich jetzt beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden.

Wie lässt sich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effektiv und professionell gestalten? Wie baut man Kontakte zu Journalisten auf? Wie stellt man einen Presseverteiler zusammen? Wie formuliert man eine Pressemitteilung? Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung des Know-how sowie auf der Konzeption der eigenen Pressearbeit in vielen praktischen Übungen. Ein Journalist wird mit Tipps und Tricks den TeilnehmerInnen zur Seite stehen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier und natürlich auf Anfrage beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter Tel.: 0351-8040220.

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Dialog in Bischofswerda

Stefan Brangs (SPD) und André Hahn (Linkspartei) diskutierten über linke Perspektiven

Am 1. November 2007 führte das Herbert-Wehner-Bildungswerk in Bischofswerda ein "Kontorgespräch" durch. Der dort ansässige SPD-Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer seiner Fraktion, Stefan Brangs, diskutierte mit dem Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Landtag, Dr. André Hahn, zur Frage "Was ist heute links?"

Dabei war das eigentliche Novum, daß beide Partner zu einer solchen Diskussionsrunde überhaupt zusammenfanden. Vor einiger Zeit hätte es das noch nicht gegeben, merkte einer der knapp 60 Zuschauer an und bedankte sich dafür. Es war also ein Stück Normalität, welches durch die Diskussionsrunde in das politische Verhältnis einziehen sollte. Stefan Brangs bestätigte: Man muss wegkommen von Beschimpfungen, hin zu einer Auseinandersetzung in der Sache.

Und diese fand dann während des Streitgespräches auch statt. Die Diskussion streifte verschiedene Themenfelder von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. André Hahn sah dabei die größten politischen Unterschiede auf der Bundesebene. In Sachsen bestünden dagegen erhebliche Übereinstimmungen zwischen SPD und Linkspartei, vor allem was die Bildungspolitik betreffe. Die sächsische Linkspartei hatte jüngst beschlossen, 2009 Regierungsverantwortung in Sachsen anzustreben. Ohne einen Koalitionspartner, so Brangs, sei das allerdings unrealistisch.

Der SPD-Parlamentarier Stefan Brangs machte deutlich: "Ich bekenne mich klar zur derzeitigen sächsischen Regierung aus CDU und SPD. Wir konnten in den letzten drei Jahren wichtige sozialdemokratische Anliegen, zum Beispiel die Studiengebührenfreiheit, umsetzen." Auch die Zusammenarbeit mit der CDU werde zunehmend besser, meinte der Landespolitiker.

Am Ende der Veranstaltung, die Christoph Meyer vom Herbert-Wehner-Bildungswerk moderierte, standen also keine Aussagen zu neuen politischen Konstellationen in Sachsen. Beide Diskussionspartner stellten unter Beweis: Die politische Auseinandersetzung zwischen SPD und Linkspartei kann auch ohne Diffamierung und schroffe Polemik geführt werden.

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Taking Sides

Schauspieler und Regisseur diskutieren zu Stück über Furtwängler

Am Montag, den 26. November 2007 um 20.00 Uhr laden Eclectic Theatre e.V. und Herbert-Wehner-Bildungswerk zu einer zweisprachigen Diskussion über die neueste Produktion des englischsprachigen Theaterprojekts ein: "Taking Sides", ein Stück über den Fall des berühmten Dirigenten Wilhelm Furtwängler, der 1933 in Deutschland blieb und sich 1946 vor einem Entnazifizierungstribunal verantworten mußte. Für das öffentliche Gespräch im Wehnerwerk (Kamenzer Straße 12, Dresden-Neustadt) stehen zur Verfügung: Michael Halstead, künstlerischer Leiter und Regisseur, Produzentin Vicky Arnold sowie neben weiteren Schauspielern und Aktiven die Hauptdarsteller Robert Lewetzky und Robert Tyson. Die Moderation übernimmt Berit Brönner, Vorsitzende von Eclectic Theatre e.V. Der Eintritt ist frei.

Die Diskussionsrunde im Bildungswerk ist zweisprachig, das heißt die Beiträge und Fragen werden jeweils ins Deutsche bzw. Englische übersetzt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, besonders an die Zuschauerinnen und Zuschauer des Stücks. "Taking Sides" von Ronald Harwood wird vom 22. bis 25. November sowie vom 12. bis 14. Dezember jeweils um 20.00 Uhr im Theaterhaus Rudi (Fechnerstraße 2a, Dresden-Pieschen) aufgeführt. Reservierungen für das englischsprachige Stück können telefonisch unter 0351-8491925 vorgenommen werden; weitere Informationen zum Stück und zum Theaterprojekt unter www.eclectic-theatre.de.

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"Seid einig, einig, einig!"

Eindrucksvolles Gedenken im Erzgebirge

Carl Demmler gründete vor 140 Jahren den Arbeiterbildungsverein Geyer. Am 30. Oktober informierten das Herbert-Wehner-Bildungswerk und der SPD Ortsverein "Carl Demmler" in Geyer (Erzgebirge) anläßlich dieses Jubiläums über das Wirken des Wegbegleiters von Wilhelm Liebknecht und Ferdinand Lassalle.

Etwa 60 Besucher konnte Dieter Lang, ehemaliger SPD-Geschäftsführer im Erzgebirge und Leiter der Arbeitsgruppe "Carl" im SPD-Ortsverein im prall gefüllten Huthaus Geyer begrüßen. Unter ihnen waren die Vorsitzende des SPD Unterbezirks Erzgebirge und Landtagsabgeordnete Gisela Schwarz, die Bürgermeister von Ehrenfriedersdorf und Geyer sowie zahlreiche andere Gäste. Besonders herzlich begrüßt wurden der Urenkel Carl Demmlers, Hans Sehm, und sein Cousin Roland Bauer. Ihre Recherchen zum Leben und Wirken Carl Demmlers wurden im Hauptvortrag erstmals einem breiten Publikum dargeboten.

Dieter Lang blickte eingangs zurück auf die Anfänge der Weimarer Republik und schlug einen Bogen ins Jetzt. Sichtlich bewegt übergaben nachfolgend Hans Sehm und Roland Bauer ihre jahrelang zusammengetragenen Materialien zu Carl Demmler der Stadt Geyer und der dortigen SPD.

Bürgermeister Joachim Weiß (CDU) mahnte in seiner anschließenden Rede, Carl Demmler, der seit 1924 Ehrenbürger von Geyer ist, nicht zu vergessen. Er sprach dem Wirken der Sozialdemokraten auch auf dem Lande seine Anerkennung aus.

Es folgte der Vortrag von Hans Sehm. Die Zuhörer erlebten eine spannende Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Kinderarbeit in der Textilfabrik, schlecht bezahlte Arbeit in stickigen Fabriksälen prägte das Leben im Erzgebirge. Carl Demmler, gelernter Posamentierarbeiter, wurde hier am 29. Oktober 1841 geboren. Auf Wanderschaft in der Schweiz lernte er Ferdinand Lassalle kennen. Der überzeugte Sozialdemokrat Demmler gründete 1867 zusammen mit seinem Freund Wilhelm Liebknecht den Arbeiterbildungsverein in Geyer. Solche Gemeinschaften dienten der allgemeinen wie der politischen Bildung und der Herausbildung eines gemeinsamen proletarischen Bewußtseins. Die Idee fand Nachahmer, nicht zuletzt weil Carl Demmler selbst unermüdlich dafür warb, er war nahezu jedes Wochenende auf Reisen, und das ohne Auto oder Eisenbahn. "Mein Urgroßvater ist wahrscheinlich Tausende von Kilometern gelaufen", meint Hans Sehm.

Carl Demmler, einer der Begründer der deutschen und sächsischen Sozialdemokratie, wurde später auch Landtags- und Reichstagsabgeordneter. Er gründete nicht nur den Arbeiterbildungsverein, sondern auch den Warenverteilungsverein als Vorgänger des Konsums. Und in Zeiten von Sozialistengesetzen und kaiserlichem Imperialismus betonte Demmler stets die Einigkeit der Arbeiterklasse. Seine Devise: "Seid einig, einig, einig!"

www.ov-carl-demmler.de

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Bagger vorm Bildungswerk: Baustelle!

Die Kamenzer Straße zwischen der Louisenstraße und der Sebnitzer Straße ist seit Mitte Oktober nicht mehr befahrbar. Bauarbeiten zur Straßensanierung behindern derzeit die Zufahrt zum Herbert-Wehner-Bildungswerk. Das Büro und die Ausstellung bleiben allerdings geöffnet. Zu Fuß bleibt das Wehnerwerk über einen Not-Gehweg stets erreichbar. Besucherinnen und Besucher sollten mit öffentlichem Personennahverkehr anreisen oder den Wagen in einer der umliegenden Straßen (zum Beispiel Talstraße, Schönfelder Straße, Louisenstraße) abstellen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2008. Dann soll der Straßenbelag glatt und die Straße fertig saniert sein.

Wir bitten um Verständnis!

Ein Gutes hat die Sache übrigens: Die Stadt Dresden hat uns versprochen, daß im Zuge der Umbaumaßnahme vor unserem Gebäude Fahrradbügel angebracht werden.

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Bildungswerk sucht Mitarbeiter/in

Stellenausschreibung

Zum 1. Januar 2008 soll beim Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. in Dresden die Stelle des Pädagogischen Mitarbeiters/Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit besetzt werden. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 20 Stunden pro Woche (Teilzeit). Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet. Die Gehaltshöhe wird in Anlehnung an den TVÖD festgelegt, ist aber abhängig von der wirtschaftlichen Situation des Bildungswerks.

Die Aufgaben des Pädagogischen Mitarbeiters/Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit umfassen die Erstellung bzw. Betreuung von Publikationen, Pressemitteilungen, Pressekontakte und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Seminaren und Studienreisen.

Wir erwarten Teamfähigkeit, die Fähigkeit zuzuhören und zu lernen. Dazu gehört politisch-kulturelles Hintergrundwissen sowie die Fähigkeit zur Identifikation mit der und Einfühlungsvermögen in die politische Bildungsarbeit. Entsprechende berufliche Vorkenntnisse bzw. Ausbildung sind von Vorteil. Der oder die erfolgreiche Bewerber/in sollte Freude am Reisen mitbringen und auch vor Arbeit am Wochenende (Freizeitausgleich unter der Woche) nicht zurückschrecken. Unabdingbar sind Sicherheit im Umgang mit dem PC (Office, Mail, Internet, gerne auch Publishing-Programme) sowie Kenntnisse und Erfahrungen in Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsorganisation. Dringend erforderlich ist die Freude am Umgang mit Menschen und die Bereitschaft und Fähigkeit, größere Gruppen zu moderieren und ggf. zu führen.

Wir bieten eine interessante, abwechslungsreiche und ausbaufähige Tätigkeit in einem kleinen und motivierten Team in angenehmer Arbeitsatmosphäre.

Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 31. Oktober 2007 an:

Dr. Christoph Meyer
Leiter des Herbert-Wehner-Bildungswerks
Kamenzer Straße 12
01099 Dresden
(meyer@wehnerwerk.de)

E-Mail-Bewerbungen (als PDF) sind willkommen; bei postalischen Bewerbungen bitte keine Originaldokumente mitschicken und auf Plastikmappen verzichten!

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Frauen aufgepasst - jetzt anmelden!

Weibliche Logik und Rhetorik

Haben es Frauen schwerer in der Politik? Wenn ja, warum? Zumindest sind sie doch - im Alltag - viel kommunikativer und eloquenter im Umgang mit Sprache als Männer. Wie sie diesen Vorteil auch auf der politischen Bühne, in Vereinen und Parteien, für sich nutzen können, wird in diesem Rhetorikseminar - ausschließlich unter Frauen - mit Hilfe der Kamera und vielen Videoaufzeichnungen geübt.

Anmeldungen nehmen wir gerne telefonisch unter 0351/8040220 oder per Mail unter info@wehnerwerk.de entgegen.

Termin:

Seminar Nr. 07016, 19. bis 21. Oktober 2007 in Naunhof bei Leipzig.

Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 60,00 und für FK-Mitglieder EUR 35,00.

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Wehner-Volvo über 200.000!

Historisches Fahrzeug durchbricht Kilometer-Schallmauer

Am Freitag, den 31. August 2007, war es so weit: Der alte Volvo von Herbert Wehner, seit 1999 Dienstwagen des Herbert-Wehner-Bildungswerks, überschritt den zweihunderttausendsten Kilometer. Es geschah auf dem Weg zu einem Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung. "200.000 und kein bißchen altersmüde", meint Fahrer Christoph Meyer zu diesem kleinen Jubiläum. Der taxigelbe Wehner-Volvo muß zwar im September zum TÜV, aber das wird wohl kein Problem darstellen.

Das Fahrzeug vom Typ 240 GL, Baujahr 1983, war der letzte Wagen, der auf Herbert Wehner (1906-1990) zugelassen war. Selbst gefahren hat der SPD-Politiker den Wagen nicht, sein Platz war stets auf dem Beifahrersitz, und am Steuer saß Greta Wehner. Als diese das Auto im Herbst 1983 kaufte, war Herbert Wehner schon aus der Politik ausgeschieden. Gleichwohl hat der Wagen historische Fahrten miterlebt, so Wehners letzten Besuch in seiner sächsischen Heimat im Jahr 1986. Mitte der 90er Jahre kam der Wagen ins Bonner Erich-Ollenhauer-Haus, den damaligen Sitz der SPD. Von dort ging es 1999 auf eine weitere historische Reise: Angeführt von Bundeskanzler Gerhard Schröder (am Steuer!) zog der Volvo mit dem Parteivorstand gen Osten. Dieser ging nach Berlin, ins Willy-Brandt-Haus, das Fahrzeug allerdings kam nach Sachsen: In Leipzig übergab der damalige SPD-Bundesgeschäftsführer Ottmar Schreiner am 23. Juli den Wagen an Christoph Meyer, den Leiter des Herbert-Wehner-Bildungswerks. Kilometerstand: 154.784. Der Wagen war noch gut in Schuß, und so zögerte Meyer nicht, ihn gleich in Dienst zu nehmen.

Ereignisreich verlief unter anderem eine Fahrt mit Hans-Jochen Vogel, dem Nachfolger von Herbert Wehner als Vorsitzender der Bundestagsfraktion (siehe hier).

Und seitdem: Der Volvo läuft und läuft und läuft. "Für sein Alter ist das Fahrzeug eigentlich modern zu nennen", meint Christoph Meyer, obwohl Experten wissen, daß die Baureihe aus den 60er Jahren stammt. Aber ein (nachgerüsteter) Katalysator, elektrisch verstellbare Außenspiegel und 3-Punkt-Sicherheitsgurte vorne und hinten machen das Fahrzeug (83 kW, Super bleifrei) auch heute nutzbar. Der Wagen beschleunigt zwar nicht mehr sehr schnell, aber ein Verbrauch von zwischen 10 und 12 Litern macht das eher gemächliche Fahrvergnügen preislich noch erträglich.

Oldtimer wird der Wagen offiziell erst mit 30, also im Jahr 2013. Aber historisch ist der Wehner-Volvo allemal. Er soll eines Tages den Kern eines musealen Bereiches im noch zu bauenden "Haus für Herbert Wehner" darstellen.

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Die Sommerpause ist vorüber ...

Nach der alljährlichen "Werkstatt politische Bildung" starten wir frisch und munter in das 2. Halbjahr 2007 und sind ab sofort wieder montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr in unserem Ladenlokal und telefonisch erreichbar.

Für unsere "Politisch-historische Studienfahrt nach Berlin" vom 14. bis 16. September sind noch wenige Plätze verfügbar. Jetzt anmelden!

Das Team vom Wehnerwerk

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Sommerpause

Königstein statt Dresden

Das Wehnerwerk macht vom 20. bis zum 24. August Sommerpause und ist somit geschlossen. Nicht in den Urlaub fahren wir, sondern nach Königsstein! Während unserer alljährlichen "Werkstatt politische Bildung" sind wir nur eingeschränkt telefonisch erreichbar, das heißt Anrufe werden über eine Rufumleitung auf die Mailbox geleitet. Bei dringenden Angelegenheiten kontaktieren Sie uns im angegebenen Zeitraum bitte unter der Faxnummer 035022/43471. Wir bemühen uns um eine zügige Rückmeldung und wünschen allen einen erholsamen und sonnigen Sommer!

Grüße vom Wehnerwerk-Team

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Besuch aus dem fernen Südkorea

Dass das Wehnerwerk auch international seine Interessenten findet, zeigte sich am 13.August. Eine Gruppe von 15 interessierten Südkoreanern kam während einer Forschungsreise aus Berlin zu Besuch nach Dresden. In einem Vortrag mit dem Thema "Umbruch und Aufbau politischer Bildung nach der Wende in den neuen Bundesländern" führte Karin Pritzel die Gruppe in Probleme und Fragestellungen des Ost-West-Verhältnisses in Deutschland, in den Demokratiebegriff und nicht zuletzt in das Leben der großen Persönlichkeit Herbert Wehner und das Konzept des Bildungswerkes ein. Leider war die Zeit viel zu knapp, um die große Neugier zu stillen und allen Fragen nachzugehen, denn auch eine Stadtrundführung stand im Anschluss noch an. So mussten nach knapp zwei Stunden alle Stative und Kameras wieder eingepackt werden und die muntere Runde machte sich mit ihrer Dolmetscherin und unserem Mitarbeiter Janosch auf in die schöne Altstadt Dresdens.

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Sechs Generationen Wehner

Heimathistoriker findet Spuren in Hosterwitz

Das alte Haus der Wehners in der van-Gogh-Straße (um 1988)

Wenig war bisher bekannt über die väterliche Herkunftsfamilie von Herbert Wehner. Licht ins Dunkel hat jetzt der Dresdner Historiker Sieghart Pietzsch gebracht. Der Autor einer umfassenden Geschichte des ehemaligen Dorfes (und jetzigen Dresdner Stadtteils) Hosterwitz kann sechs Generationen der Familie Wehner nachweisen.

Als erster begegnet uns Johann Christoph Wehner (1730-1832), der im April 1757 einen Weinberg mit Haus und Garten erwarb. Er war seit 1777 im Kammergut des nahegelegenen Pillnitz Röhrmeister, das heißt er sorgte für die Reinigung der hölzernen Wasserleitungen, Brunnen und Teiche im Kammergut und im Schloß. Aus seiner Ehe mit Eva Rosina geb. Haase ging Johann Gottlob Wehner (1765-1837) hervor, der ebenfalls als Winzer und Röhrmeister wirkte, ehe er Garten und Weinberg im Jahr 1823 an seinen jüngsten Sohn Johann Gottlieb Wehner (1800-1866) verkaufte. Mit Eva Rosina geb. Böhme hatte er mindestens acht Kinder. Die Familie wohnte in der heutigen Van-Gogh-Straße 5. Dieser Ur-Ur-Großvater von Herbert Wehner dehnte die Geschäfte aus und pachtete ab 1830 von der Gemeinde Hosterwitz die Kahnüberfahrt über die Elbe. Von früh morgens bis spät am Abend war er auf dem Posten und setzte Menschen und Waren über. Trotz einer Reihe von Schicksalsschlägen wie Schuldenlast, Krankheiten in der Familie und Überschwemmungen betätigte Johann Gottlieb Wehner sich politisch: Er war von 1845 bis 1850 Ortsrichter und mindestens 1856 Mitglied des Gemeinderats.

Die Hochzeit von Herbert Wehners Eltern - ganz rechts wahrscheinlich die Großeltern väterlicherseits

Der Urgroßvater Herbert Wehners, Karl August Wehner (1828-1910) heiratete im Februar 1853 Johanne Sophie Emilie geb. Huhle. Er wirkte bis 1855 als herrschaftlicher Hausmann und lebte dann als Schuhmacher in Wachwitz. Weiterhin war er Besitzer eines Weinbergs und wirkte in der Gemeinde als Kirchvater. Als Schuhmacher arbeitete auch der Großvater, Friedrich Wilhelm Robert Wehner (1853-1916). Er war verheiratet mit Anna Maria geb. Hartmann (1856-1919). Der Weinberg mußte aufgegeben werden, und neben dem Schuhmacherhandwerk war dieser Vorfahr ab 1905 auch als Totenbettmeister tätig. Zeitweise mußte die Familie als Mieter im Armenhaus der Gemeinde leben. Um diese Zeit, am 24. Dezember 1905, heiratete sein Sohn Robert Richard Wehner (1881-1937) Alma Antonie geb. Diener aus Kleinzschachwitz (1881-1945). Das Paar zog alsbald nach Dresden, wo am 11. Juli 1906 an ihrem ersten gemeinsamen Wohnsitz, Spenerstraße 13 in Dresden-Striesen, Herbert Wehner zur Welt kam.

Und hier beginnt unsere Geschichte ...

Die ausführliche Geschichte der Familie Wehner in Hosterwitz von Sieghart Pietzsch gibt's hier.

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Schwer prekär

Gemeinsame Vortragsreihe mit Engagierter Wissenschaft in Leipzig

Stefan Kausch

Eine Vortragsreihe von Herbert-Wehner-Bildungswerk und der AG Schwer Prekär im Verein Engagierte Wissenschaft e.V. beschäftigte sich im ersten Halbjahr 2007 mit dem schon zur Mode gewordenen Begriff "Prekariat". Dabei ging es um Begriffskritik jenseits von Jonglieren mit Worten, also um Wege zum Verständnis von Ab- und Ausgrenzung in der Gesellschaft, zur Analyse der verschiedenen Perspektiven auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. Einige Erkenntnisschritte auf einem Weg zur Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse beschreibt - als kurzes Fazit aus der Reihe - Stefan Kausch (unser Bild). Der ausführlichere Text findet sich hier; wer noch tiefer einsteigen will, sollte die Homepage des Vereins besuchen: www.engagiertewissenschaft.de.

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Kein Revolutionär mit Pensionsberechtigung

Zum 101. Geburtstag von Herbert Wehner

Solidarisch: Herbert Wehner und Erich Ollenhauer

Aus Anlaß des 101. Geburtstags von Herbert Wehner am 11. Juli 2007 teilt der Vorsitzende der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung in Dresden, Dr. Christoph Meyer, mit:

Morgen hätte der Staatsmann und große Sozialdemokrat Herbert Wehner seinen 101. Geburtstag begangen. Wir gedenken eines Mannes, der aus schweren politischen Irrtümern - seinen eigenen wie denen des deutschen Volkes - die Konsequenzen gezogen hat. Für Herbert Wehner war die Demokratie kein Mittel zum Zweck. Demokratischer Sozialismus hieß für Wehner, die Demokratie nicht nur als Staatsform zu haben, sondern als Lebensform.

Herbert Wehners Bekenntnis zur Sozialdemokratie - als Partei und Bewegung - entsprang nicht tagespolitischen oder taktischen Motiven, sondern der tiefen Einsicht: Von der Handlungs- und Regierungsfähigkeit der SPD hängt außerordentlich viel ab für Deutschland, für die europäische Entwicklung und für die soziale Zukunft überhaupt. Er hätte in schwieriger Lage nicht das Handtuch geworfen und anderswo Unterschlupf gesucht. Für ihn war klar: "Ich habe nie Revolutionär mit Pensionsberechtigung sein wollen." Und 1973 sagte Herbert Wehner: "Sozialdemokrat sein heißt, solidarisch zu sein mit den anderen Sozialdemokraten im Bemühen, errungene Positionen nicht preiszugeben, sondern auszubauen und weiter voranzutreiben, in Richtung der demokratischen Durchlüftung unserer gesellschaftlichen Ordnung und Machtverhältnisse und in Richtung des erkennbaren Humanisierens unseres Staates." Dieses Bemühen bleibt Herbert Wehners lebendiges Vermächtnis. Es verpflichtet Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung und Herbert-Wehner-Bildungswerk in ihrer täglichen Arbeit.

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"Für Freiheit muß man kämpfen!"

Kurt Beck und Hans-Jochen Vogel kämpferisch in Dresden - Stiftungsbeirat tagte - Peter Struck neuer Freundeskreissprecher

Die Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung hatte eingeladen, und alle kamen: Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck sprach am 7. Juli im Dresdner Rathaus zum Thema "Soziale Demokratie - Ziel des Demokratischen Sozialismus". Es wurde ein großes Ereignis, mit denkwürdigen Reden von Kurt Beck, Hans-Jochen Vogel und Jürgen Schmude. Anschließend wählte der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk auf seinem 11. Treffen Peter Struck, den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, einstimmig zu seinem neuen Sprecher. Jürgen Schmude, der Vorsitzende des Beirats der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung, wurde in das neu geschaffene Amt des Ersten Stellvertretenden Sprechers gewählt.

Kurt Beck in Dresden

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Jürgen Schmude die etwa 300 Anwesenden aus Dresden, Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet mit Worten der Erinnerung an Herbert Wehner und mit einer deutlichen Warnung, die Zeit des politischen Wirkens von Brandt und Wehner wehmütig als heile Welt zu verklären: "Es ging hart und gehässig zu in der damaligen Politik. Das war keine gute alte Zeit, nach der man sich zurücksehnen müßte. (...) Kompromisse waren unser tägliches Brot, und zwar nicht nur wegen des Koalitionspartners FDP, sondern auch angesichts der widerstrebenden Kräfte in der Gesellschaft und der Wirtschaft." Anschließend wies Peter Lames, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und Oberbürgermeisterkandidat für Dresden, auf die Bedeutung des Status der Stadt als Weltkulturerbe hin.

Juristen: Peter Lames und Hans-Jochen Vogel

"Praktisches Handeln für die Menschen"

Kurt Beck machte dann in seiner Rede klar, worum es der Sozialdemokratie seit Anbeginn ihrer Geschichte geht: eine Politik der Freiheit. "Wir wollen, daß alle Menschen frei sind." Dazu gehöre es aber auch, für die Freiheit einzutreten: "Für Freiheit muß man kämpfen", sagte Beck und unterstrich: Solange das Ziel gleiche Freiheit ist, sind "die Begriffe soziale Demokratie und demokratischer Sozialismus gleichbedeutend". Er verband diese Aussage mit einer klaren Absage an die "Linkspartei". Sie spalte, ihre Haltung sei meist bloßer Protest, und sie vertrete eine Politik der nationalen Abschottung. Ihre Berufung auf Willy Brandt sei daher "eine demagogische Unverschämtheit". Für die Sozialdemokraten bleibe es daher, nach Herbert Wehner, die ständige Aufgabe, "das Leben der Menschen zu verbessern". Für ihn, so Beck, war Politik kein Spiel, "sondern der Ernstfall, also praktisches Handeln für die Rechte der Menschen".

In seinem Schlußwort bekundete der Gründungssprecher des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk, Hans-Jochen Vogel, seinen Respekt vor Dresden als Stadt des Weltkulturerbes, vor den Leistungen von Herbert-Wehner-Bildungswerk und Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung, sowie insbesondere vor Kurt Beck. Er lobte ihn dafür, "daß du in die Funktion des Parteivorsitzenden wieder eine gewisse Stabilität gebracht hast". Ebenso dankte er dem SPD-Vorsitzenden für seine Glaubwürdigkeit und für seine "bewiesene Bereitschaft und Fähigkeit, den Menschen unmittelbar zu begegnen, nicht einfach über ihre Köpfe hinweg Politik zu machen". Vogel brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, daß auch durch Becks Dazutun der Satz "Der Demokratische Sozialismus wird in der Sozialen Demokratie verwirklicht sein", Platz im neuen Grundsatzprogramm der SPD finden soll. Er schloß seine mit großem Beifall bedachte Rede mit einem Wort des früheren französischen Sozialistenführers Jean Jaures: "Tradition pflegen heißt nicht kalte Asche weiterreichen, sondern die Flamme am Brennen halten, und ich weiß, lieber Kurt, du wirst diese Flamme, insbesondere auch der sozialen Gerechtigkeit, am Leben halten."

Freundeskreis will bauen

Im Anschluß an die Festveranstaltung fand das Jahrestreffen des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk statt. Erneut waren über 100 Mitglieder von nah und fern nach Dresden gekommen. Christoph Meyer, der Geschäftsführer, berichtete über die erfolgreiche Arbeit des Bildungswerks mit 96 Seminaren in 2006 und 99 geplanten Veranstaltungen für 2007. Ein besonderer Schwerpunkt, so Meyer, sei die kommunalpolitische Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Sachsen e.V. Die Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung habe sich im zurückliegenden Jahr nach dem 100. Geburtstag und der großen Wehner-Biographie vor allem um die weitere Erschließung des Archivs der Stiftung bemüht.

Angesichts eines langsam aber stetig steigenden Vermögens meinte Meyer, das Geld nur anzusparen reiche auf Dauer nicht aus. Er schlug daher vor, jetzt nach einem Grundstück zu suchen, gerne auch, wie Kurt Beck zuvor im Stiftungsbeirat vorgeschlagen hatte, mit einem zu sanierenden Altbau darauf. Entscheidend sei - neben der Machbarkeit - eine zentrale Lage für "ein geistig-politisches Zentrum im Herzen der Landeshauptstadt für ganz Sachsen". Das künftige Haus soll nicht nur reichlich Platz für Büro und Organisation bieten, sondern auch einen großen Tagungsraum haben, Platz im Garten, für Archiv und Bibliothek und nach Möglichkeit einen musealen Bereich. Bis es soweit ist, so Meyer, wird sicher noch einige Zeit vergehen. Es wird schwierig werden, aber: "Ich glaube nicht, daß es eine Utopie ist." Jürgen Schmude pflichtete dem bei und fügte hinzu, daß hierzu jegliche Hilfe und Ratschläge erwünscht sind.

In der Kamenzer Straße: Peter Struck und Hans-Jochen Vogel

Einen wichtigen Schritt auf dem von Hans-Jochen Vogel einst vorgegebenen Ziel, nämlich über 500 Mitglieder zu haben, tat der Freundeskreis im Anschluß an diese Ausführungen: Er wählte einstimmig Peter Struck, den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, zu seinem neuen Sprecher. Damit ist nach Hans-Jochen Vogel ein weiterer Nachfolger Herbert Wehners in diese Pflicht getreten, dem Jürgen Schmude als Erster Stellvertretender Sprecher zur Beratung und angesichts des harten tagespolitischen Geschäfts entlastend zur Seite steht.

Grillfest mit Rekord

Am Abend folgte das - nun schon neunte - Grillfest des Freundeskreises auf dem Hof des Herbert-Wehner-Bildungswerks. Über 120 Gäste kamen diesmal, und - für ein solches Grillfest ein Rekord - zehn neue Freundeskreismitglieder konnten an diesem Abend aufgenommen werden. Damit hat der Freundeskreis nun 464 Mitglieder, seinen bisher absoluten Höchststand. Nicht zuletzt dazu beigetragen haben dürfte die launige Rede des stellvertretenden Sprechers des Freundeskreises, des Staatsministers und SPD-Landesvorsitzenden Thomas Jurk. Die Organisation durch Margarete Füßer und zahlreiche Helferinnen und Helfer war erneut vorbildlich, insbesondere Dekoration und zahlreiche von Mitgliedern selbst mitgebrachte Salate sorgten für gute Stimmung, die diesmal bis in die Nachtstunden anhielt.

Thomas Jurk eröffnet das Grillfest

Stiftungsbeirat mit hohen Gästen

Am frühen Nachmittag, vor den großen Veranstaltungen, tagte im kleinen Kreis zum vierten Mal der Stiftungsbeirat der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung unter dem Vorsitz von Jürgen Schmude. Neben den Beiratsmitgliedern, Greta Wehner und dem Stiftungsvorstand waren hohe Gäste dabei: Kurt Beck, Peter Struck, Thomas Jurk und Hans-Jochen Vogel. Was von weitem wie eine gemütliche Kaffeerunde im Garten des Herbert-Wehner-Bildungswerks aussah, war in Wirklichkeit eine konzentrierte Arbeitssitzung. Nach Christoph Meyers Berichten über die Arbeit der Stiftung und die finanzielle Entwicklung wurde auch hier intensiv diskutiert, wie denn die alte Idee, "Ein Haus für Herbert Wehner" (Peter Adler) in Sachsen, bald umgesetzt werden kann. Jürgen Schmude warnte diesbezüglich allerdings vor Abenteurertum und riet zur Vorsicht und zur Geduld. Hans-Jochen Vogel sagte unter anderem: "Manche andere Landesverbände könnten Sachsen im Grunde sehr beneiden um das, was hier in Anknüpfung an Herbert Wehner und das Bildungswerk geleistet wird." Und auch Kurt Beck zeigte sich beeindruckt. Er schlug vor, das Bildungswerk, den Freundeskreis und seine Arbeit über Sachsen hinaus weiter bekannt zu machen. Der Stiftungsbeirat nahm dementsprechend eine Reihe von Werbemaßnahmen ins Auge, die im Herbst umgesetzt werden sollen.

Vor dem Herbert-Wehner-Bildungswerk

Zur Rede von Jürgen Schmude

Zur Rede von Kurt Beck

Zur Rede von Hans-Jochen Vogel

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Druckfrisch

Seminarprogramm 2. Halbjahr 2007

Das neue Seminarprogramm ist da! Wir laden auch in der zweiten Jahreshälfte alle Interessierten ein, an unseren Veranstaltungen, Seminaren und Studienreisen teilzunehmen. Das druckfrische Seminarprogramm bietet eine Übersicht zu unserem kompletten Angebot.

Gerne senden wir das Heft auf Anfrage zu - telefonisch unter 0351-8040220 oder per Email: info@wehnerwerk.de.

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Beck kommt nach Dresden

SPD-Vorsitzender spricht zu Wehners Geburtstag im Rathaus

Kurt Beck, Vorsitzender der SPD und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz spricht am Samstag, den 7. Juli 2007 um 16.00 Uhr im Dresdner Rathaus. Anlaß ist das jährliche Treffen des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk zum von Herbert Wehner. Seine Rede auf der öffentlichen Festveranstaltung der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung im Festsaal trägt den Titel "Soziale Demokratie - Ziel des Demokratischen Sozialismus".

Dazu folgendes Zitat von Herbert Wehner aus dem Jahr 1973:

"Die SPD ist keine Klassen- Kader- oder Dachorganisation.
(...)
Sozialismus ist ihre historische Aufgabe.
Demokratie ist ihr Lebenselement.
Die SPD braucht Demokratie, nicht um unter Benutzung der Möglichkeiten der Demokratie ein Ziel zu erreichen, das dann Demokratie überflüssig oder lästig werden ließe, sondern um an der Demokratie gleich teilnehmen zu lassen."

Zu dem Treffen werden unter anderem Greta Wehner, der Vorsitzende der SPD Bundesfraktion Dr. Peter Struck, Es-Partei- und Fraktionschef Dr. Hans-Jochen Vogel, Staatsminister Thomas Jurk und der Dresdner OB-Kandidat Peter Lames erwartet.

Termin:

Veranstaltung, Samstag, 7. Juli 2007, 16:00 Uhr in 01067 Dresden, Dr.-Külz-Ring 19, Rathaus, Festsaal.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Anmeldungen nehmen wir gerne auch telefonisch unter 0351/8040220 entgegen.

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Moderationsausbildung

Noch Plätze frei - jetzt anmelden!

Moderationstechniken - so geht's richtig! Für alle, die in Vereinen, Initiativen oder Parteien aktiv sind und selbst Seminare, Gesprächsrunden oder andere Projekte leiten wollen eine ideale Gelegenheit, sich fachkundig schulen zu lassen.

Kirsten Genenger, Moderation

Mit Trainerin Kirsten Genenger lernen die Teilnehmenden das Handwerk: Ziel ist es, in Gruppenarbeit und Einzelvorträgen die Grundlagen einer erfolgreichen Gesprächsführung zu verinnerlichen und der eigenen Vortragstechnik den letzten Schliff zu verleihen. Eine Woche im Naturfreundehaus Königstein in der Sächsischen Schweiz kostet inklusive Programm und Vollverpflegung nur 100 Euro (für Mitglieder des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk 75 Euro). Näheres finden Sie hier.

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"Insgesamt war es eine tolle Fahrt"

Wehnerwerk fuhr erstmals nach Hamburg

Vom 27. bis 29. April 2007 fand zum ersten Mal eine Studienreise des Herbert-Wehner-Bildungswerks in Dresdens Partnerstadt Hamburg statt. Schon im Vorfeld machten über 100 Anmeldungen dieses Seminar der politischen Bildung zu einer Rekordveranstaltung. Tadelloses Wetter und ein hoch interessantes Programm mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung sorgten für den Erfolg dieser Premierenfahrt.

Am Ende waren es 40 "Auserwählte", die sich freitags früh im Herbert-Wehner-Bildungswerk trafen, um dann, begleitet von Wehnerwerk-Chef Christoph Meyer im Bus von TRD-Reisen nordwärts zu fahren. In Hamburg begrüßte Seminarleiter Norbert Holtz die Gäste aus Sachsen vor dem Rathaus. Ein besonderer Höhepunkt gleich am Anfang: Niemand Geringerer als der Fraktionsvorsitzende der Hamburger SPD in der Bürgerschaft, Michael Neumann, führte die Gruppe durch das im 19. Jahrhundert prunkvoll errichtete Rathaus und in den Plenarsaal. Politik und politische Kultur der Hansemetropole wurden so auf besonders anschauliche Weise deutlich. "Einmalig", so das Fazit einer Teilnehmerin zu diesem Punkt.

Nach Vorträgen und Diskussionen zur Stadtentwicklung nahm das Seminar die besprochenen Orte vom Bus aus und in Exkursionen in Augenschein. Besonders eindrucksvoll war das Projekt "HafenCity", wo inmitten Hamburgs ein neuer Stadtteil aus dem Boden gestampft wird. Aber auch der Hafen selbst, die Köhbrandbrücke, die St.-Pauli-Landungsbrücken, die gutsituierten Stadtteile an der Alster wurden eingehend betrachtet. Am dritten Seminartag schließlich gab es eine Hafenrundfahrt mit der Barkasse. Bei schäumender Gischt im strahlenden Sonnenschein wurde die Geschichte Hamburgs und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus thematisiert. Hamburg-Wilhelmsburg, die (noch) grüne Insel inmitten der Urbanität war schließlich ein idyllisch erscheinender, nachdenklich stimmender Abschluß der Fahrt. Jörg von Prondzinski und Astrid Christen vom Verein "Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg" führten und berichteten über die insbesondere durch Großverkehrsprojekte bedrohte Lage ihres Stadtteils.

Natürlich war Herbert Wehner durchgängig Teil des Programms. Schließlich war der SPD-Politiker ja 34 Jahre lang SPD-Bundestagsabgeordneter für Hamburg-Harburg/Süderelbe/Wilhelmsburg. So fehlte auch ein Besuch in Harburg auf dem Herbert-Wehner-Platz nicht, und abends in der Gastwirtschaft berichteten Zeitzeugen aus der örtlichen SPD über ihre Zusammenarbeit mit dem nicht immer einfachen Kärrner aus Dresden. Frank Richter, stellvertretender Landesvorsitzender und Kreisvorsitzender der Harburger SPD, hatte diesen Abend organisiert.

Am Ende war es eine typische Premiere: Nicht alles klappte ohne kleinere Pannen. Aber dafür hatte die Fahrt, was Bildungswerksleiter Christoph Meyer versprochen hatte: den Reiz des Neuen. Und, so fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen: "Insgesamt war es eine tolle Fahrt, die man auch weiterhin durchführen sollte." Das ist mittlerweile beschlossene Sache. Christoph Meyer: "Aufgrund der großen Nachfrage wird im Herbst 2007 eine zweite Hamburgfahrt angeboten."

Achtung, Mitteilung an die TeilnehmerInnen der Fahrt vom 27.-29. April: Die schönsten Fotos können zum Preis von EUR 3,- (Porto inklusive) auf CD-Rom beim Bildungswerk erworben werden. Bestellung per E-Mail an info@wehnerwerk.de!

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Eine Woche Sächsische Schweiz komplett für 100 Euro

Moderationstechniken - so geht's richtig! Für alle, die in Vereinen, Initiativen oder Parteien aktiv sind und selbst Seminare, Gesprächsrunden oder andere Projekte leiten wollen eine ideale Gelegenheit, sich fachkundig schulen zu lassen. Mit Trainerin Kirsten Genenger lernen die Teilnehmenden das Handwerk: Ziel ist es, in Gruppenarbeit und Einzelvorträgen die Grundlagen einer erfolgreichen Gesprächsführung zu verinnerlichen und der eigenen Vortragstechnik den letzten Schliff zu verleihen. Eine Woche im Naturfreundehaus Königstein in der Sächsischen Schweiz kostet inclusive Programm und Vollverpflegung nur 100 Euro (für Mitglieder des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk 75 Euro). Näheres fimdem Sie hier.

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Rhetorikseminar: Jetzt anmelden für November!

Das Rhetorikseminar "Den Zuhörer in den Bann ziehen - in Bildern sprechen" vom 4. bis 6. Mai 2007 ist ausgebucht. Freie Plätze gibt es noch für das Rhetorikseminar im November "Schlagfertig argumentieren" mit Karin Pritzel. Termin ist der 9. bis 11. November 2007 in Naunhof, das Seminar wird geleitet von Karin Pritzel. Nähere Informationen und Anmeldungen ab sofort über info@wehnerwerk.de.

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Neue Vorstände gewählt

Am 20. April 2007 fanden Mitgliederversammlungen des Herbert-Wehner-Bildungswerks und des Fördervereins Neue Gesellschaft Sachsen e.V. statt. Beim Bildungswerk blieb alles beim alten: Vorsitzender ist weiterhin der ehemalige Dresdner Bürgermeister Dr. Klaus Deubel; den Vorstand komplettieren Greta Wehner und Hannelore Rollow. Die Spitze der Neuen Gesellschaft Sachsen blieb ebenfalls unverändert: Peter Adler und seine Stellvertreter Andreas Weigel und Margit Weihnert machen ebenso weiter wie der Referent für allgemeine politische Bildung Gernot Borriss und Geschäftsführer Dr. Christoph Meyer. Neu hinzugewählt wurden Dirk Panter (Schatzmeister), Holger Mann (Schriftführer) und Sabine Friedel (Referentin für kommunalpolitische Bildung). Die Vorstandswahlen finden alle zwei Jahre statt.

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"Diffusionen" - Neues Buch zum Thema Rechtsextremismus

Verlag der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung startet "Reihe Wehnerwerk"

Am 25. April 2007 erscheint Band 1 der neuen "Reihe Wehnerwerk" des Verlags der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung. Das Buch "Diffusionen. Der Kleine Grenzverkehr zwischen Neuer Rechter, Mitte und Extremen" hat 160 Seiten und wird herausgegeben von der Dresdner Stiftung gemeinsam mit dem Leipziger Forum für Kritische Rechtsextremismusforschung (ISBN: 978-3-939971-01-6). Das Werk ist ab sofort für EUR 8,50 beim Bildungswerk zu erwerben. Bestellformulare gibt es auch hier.

Rechtsextremismus, Nationalismus, Rassismus - das alles wird in der veröffentlichten Meinung gerne am Rande der Gesellschaft in Deutschland verortet. Aber trifft das zu? Kommen "rechte" Positionen nicht vielmehr aus der "Mitte", sind sie nicht längst zu Alltagserscheinungen geworden, siehe die Debatten um Demographie und Leitkultur, siehe zum Beispiel Proteste von sächsischen CDU-Politikern gegen vermeintlichen "Gesinnungsterror" von links?

Der vorliegende Band versammelt erstmals Beiträge zweier Vortragsreihen des Forums für Kritische Rechtsextremismusforschung (FKR) in Zusammenarbeit mit dem Herbert-Wehner-Bildungswerk. Die zehn versammelten Beiträge renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eröffnen gleichzeitig die "Reihe Wehnerwerk".

Hier geht's zum Inhaltsverzeichnis.

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Von der Ausbeutung zur Ausgrenzung

Kontinuitäten und Wandel der Regierung der "Unterschichten"

Vortrag mit Dr. Hermann Kocyba, Frankfurt/Main

Opfer der scheinbar unausweichlich voranschreitenden Globalisierung wirtschaftlicher Prozesse sind heute weltweit nicht nur diejenigen, die eine extrem niedrige Bezahlung, keine Beschäftigungssicherheit, hohe gesundheitliche Risiken und kaum soziale Absicherung in Kauf nehmen müssen, um überhaupt arbeiten zu "dürfen". Für einen wachsenden Teil der auf Erwerbsarbeit angewiesenen Menschen wird es heute schwieriger, Interessenten für die "Ausbeutung" ihrer Arbeitskraft zu finden. Wer zermürbt die Suche nach solchen "Interessenten" aufgibt, findet sich nicht selten als Vertreter jener "Unterschichten" gebrandmarkt, die aufgrund charakterlicher Defekte und fehlender Arbeitsmoral an ihrer Lage selbst Schuld tragen. Die Begriffe von "Ausbeutung" und "Ausgrenzung" sind nicht nur zeitdiagnostischen und gesellschaftsanalytischen gehaltvoll: Sie stellen solche Begriffe dar, in denen sich die gesellschaftliche Bewertung extremer sozialer Ungleichheit und deren Wandel reflektieren. Mit diesen Begriffen verknüpfen sich sowohl Fragen der Handlungsperspektiven der dadurch kategorisierten Gruppen als auch spezifische politische Gestaltungsvorstellungen.

Es handelt sich um die Auftaktveranstaltung einer Vortragsreihe zum Thema "Unterschichten, Klassen, Prekariat?" in Kooperation mit der Initiative "Engagierte Wissenschaft" (EnWi).

Zum Seminar geht's hier.

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Soziale Demokratie - Ziel des Demokratischen Sozialismus

Öffentliche Festveranstaltung

Kurt Beck, Vorsitzender der SPD und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz spricht auf einer öffentlichen Festveranstaltung der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung im Festsaal des Dresdner Rathauses. Anlaß ist das jährliche Treffen des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk, welches im Anschluß an die Festveranstaltung am gleichen Ort stattfindet.

"Obwohl das Wort Sozialismus durch das sowjetische System und durch die SED bis zur Unkenntlichkeit verzerrt worden ist und im täglichen Gebrauch das Wort Soziale Demokratie inhaltlich verständlicher aussagt, was wir Sozialdemokraten wollen, müssen wir das uralte Wort Sozialismus, als den Traum vergangener Generationen, aus der ihm zugefügten Verzerrung lösen. Sonst werden die Nachwachsenden nicht fähig sein, zu verstehen, was die vorausgegangenen Denker sozialer-demokratischer Bewegungen gesagt und geschrieben haben." (Greta Wehner, in: Erfahrungen)

Im Herbst will sich die SPD ein neues Grundsatzprogramm geben. Dieses steht in der Tradition des Godesberger Programmes von 1959, in welchem sich die Sozialdemokratie zur Volkspartei und zum Demokratischen Sozialismus als dauernder Aufgabe bekannt hat. Über die Frage der Begrifflichkeit hinaus soll diese Veranstaltung Anhaltspunkte geben, wie die Demokratie und das Soziale auch im 21. Jahrhundert zusammenhängend gedacht und in praktische Politik umgesetzt werden können. Grundsätzlich und pragmatisch.

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Friedenspolitisches Gespräch: Neue Aufgaben - neue Bundeswehr?

Kein Schwarz-Weiß-Denken

Sammi Sandawi und Franz U.H. Borkenhagen

In der Sicherheitspolitik der Zukunft ist kein Schwarz-Weiß-Denken möglich, so der Grundtenor des Podiumsgespräches "Neue Aufgaben - neue Bundeswehr?" mit den Experten Franz Borkenhagen, Oberst Dieter Weigold und Sammi Sandawi, zu dem das Herbert-Wehner-Bildungswerk am 22. Februar 2007 in seine Räume geladen hatte. Der Einladung zu der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Absolventeninitiative Politikwissenschaft der TU Dresden angeboten und von Dirk Engelmann moderiert wurde, folgten 40 Interessierte. Forderungen an die Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurden klar formuliert: nicht reaktiv, sondern vorausschauend muss sie sein, starre Prinzipien allerdings führen nicht zum Erfolg. Betont wurden die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung innerhalb der Gesellschaft und mehr Ehrlichkeit seitens der Politik über die Ziele der Einsätze der Bundeswehr. "Wir sind in Afghanistan, und das muss man ganz klar sagen, in einem Kriegseinsatz", kritiserte Sammi Sandawi die Darstellung des Tornadoeinsatzes durch die deutsche Regierung.

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Kämpfe um Geschichte?

Leipziger Podiumsdiskussion diskutierte sächsische Geschichtspolitik

"Sachsen ist die Geburtsstätte des sozialen und demokratischen Rechtsstaats." Mit diesen starken Worten eröffnete Helga Grebing, Geschichtsprofessorin und Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand der SPD, die Diskussion in einer Podiumsveranstaltung von Herbert-Wehner-Bildungswerk und "Engagierte Wissenschaft" in der Leipziger Moritzbastei am 17. Januar 2007. Damit verwies sie sowohl auf die Wurzeln der deutschen und europäischen Arbeiterbewegung in Sachsen, ihre großen Erfolge im 19. und frühen 20. Jahrhundert und die von hier aus in den zwanziger Jahren in Angriff genommene Reformpolitik. Es folgte Dr. Norbert Haase, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, der naturgemäß an das "Gegenteil" der Erfolgsgeschichte, nämlich die Zerstörung von Demokratie und Arbeiterbewegung durch den Nationalsozialismus und die fortgesetzte Unterdrückung durch die SED-Diktatur erinnerte. Angesichts der Debatten zwischen den verschiedenen Opfergruppen und deren (vermeintlichen?) Vertretern im politisch-parlamentarischen Bereich forderte Haase zum angemessenen Umgang mit den Traditionen des Freistaats auf, sowohl mit der Unrechtsgeschichte als auch mit den demokratischen, kulturellen und sozialen Traditionen. Cornelius Weiss, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, fügte sein politisch geprägtes Bild der Kämpfe um Geschichte hinzu. Er verwies auf Gruppeninteressen, die hinter den Streitigkeiten stehen, aber auch auf positive Ansätze wie das Hannah-Arendt-Institut in Dresden, das Simon-Dubnow-Institut in Leipzig sowie die Stiftung Sächsische Gedenkstätten. An die engagierten Vorträge schloß sich eine ebenso engagierte Diskussion mit dem Publikum an. Insbesondere sozialdemokratische Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten dazu auf, in der Geschichtsarbeit und -wissenschaft Sozialdemokraten nicht nur als Opfer, sondern gerade auch als Gestalter sächsischer und deutscher Geschichte zu zeigen.

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Dagmar Szabados in Dresden

Designierte Hallenser Oberbürgermeisterin sprach im Herbert-Wehner-Bildungswerk

Gut gefüllt war das Herbert-Wehner-Bildungswerk am 12. Januar, als Dagmar Szabados, im Herbst vom Volk zur Oberbürgermeisterin von Halle (Sachsen-Anhalt) gewählt, zur Eröffnung der Veranstaltungsreihe "Das Kommunaldiplom" kam. In ihrem Vortrag ging es um Politikansätze in der Kommunalpolitik, ein Thema, die Hallenser OB in spe zu einem umfassenden Rückblick auf 18 Jahre Aktivität inmitten der spannenden Kommunalpolitik der Wende- und Nachwendezeit nutzte. Mit einem Glas Sekt stießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend auf den Start der kommunalpolitischen Bildungsreihe an.

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In die weite Welt hinaus - Fremdes sehen und verstehen

Politische Studienfahrten 2007 im Überblick

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk lädt auch in diesem Jahr wieder zu zahlreichen ein- und mehrtagigen Studienfahrten ein. Zu folgenden Fahrten nehmen wir noch gerne Anmeldungen entgegen.

1-Tages-Studienfahrten:

3-Tages-Studienfahrten:

Für alle Radfans:

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Fahrten übersenden wir gerne per Post.

Die Studienreise nach Hamburg Ende April ist bereits ausgebucht. Wir planen derzeit, auch im Herbst eine Reise in die Hansestadt anzubieten. Im Programmheft für das 2. Halbjahr wird der Termin dafür bekannt gegeben. Wer ein Heft zugesandt bekommen möchte, melde sich bitte telefonisch unter 0351/8040220.

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"Hey, wir tun was ...!"

Herzliche Einladung zum Seminar: Politische Öffentlichkeitsarbeit

Um professionelle Öffentlichkeitsarbeit geht es vom 19. bis 21. Januar 2007 beim Seminar des Herbert-Wehner-Bildungswerks in Königstein/Sächsische Schweiz. Unter dem Motto: "Hey, wir tun was ...!" lernen die TeilnehmerInnen grundlegende Techniken und Methoden der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro (erm. 25 Euro). Wer teilnehmen möchte, sollte sich jetzt beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden.

Wie lässt sich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effektiv und professionell gestalten? Wie baut man Kontakte zu Journalisten auf? Wie stellt man einen Presseverteiler zusammen? Wie formuliert man eine Pressemitteilung? Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung des Know-how sowie auf der Konzeption der eigenen Pressearbeit in vielen praktischen Übungen. Ein Journalist wird mit Tipps und Tricks den TeilnehmerInnen zur Seite stehen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es auf Anfrage beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter Tel.: 0351-8040220.

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Willkommen im neuen Jahr 2007!

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk wünscht allen Freunden, Partnern, Mit-Machenden und Mit-Denkenden sowie Interessierten an seiner demokratischen Bildungsarbeit ein gesundes, frohes und glückliches Jahr 2007. Wir beginnen das neue Jahr mit der Einführung unseres Newsletters "Neues aus dem Wehnerwerk". Er soll ein- bis zweimal monatlich erscheinen und die Einzel-Werbehinweise zu unseren Veranstaltungen weitgehend ersetzen. Wir hoffen, daß für jede und jeden etwas dabei ist! Wer bisher schon unsere Nachrichten erhalten hat, bekommt weiterhin den Newsletter. Neu Interessierte können den Newsletter unter folgendem Link bestellen.

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Seminarprogramm und Wehnerpost

An den Feiertagen wurden die "Wehnerpost" Nr. 18 sowie das Seminarprogramm fürs erste Halbjahr 2007 an etwa 4.000 Adressen verschickt. Sollte jemand aus Versehen keine Post erhalten haben und in den Verteiler aufgenommen werden wollen oder auch mehrere Exemplare (kostenlos) zum Auslegen oder Weitergeben wünschen: E-Mail an Renate Weber info@wehnerwerk.de genügt!

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