Nachrichten aus dem Jahr 2005

Nachrichten aus den Jahren 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010.

 


 

Winterliche Weihnachtsgrüße vom Wehnerwerk

Neu gestaltete Räume, neue Ausstellung und neues Halbjahresprogramm 2006

Mit winterlichen Grüßen vom Hof des Bildungswerks wünschen wir allen Freunden, SeminarteilnehmerInnen und Partnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles, erfolgreiches und gutes Jahr 2006!

Die Pforten des Herbert-Wehner-Bildungswerks bleiben vom 23. Dezember 2005 bis 2. Januar 2006 geschlossen.

Schon jetzt möchten wir herzlich zur Ausstellungseröffnung zum Herbert-Wehner-Jahr am 19. Januar 2006 um 17 Uhr in das Bildungswerk ein. Wir würden uns sehr freuen, Sie in unseren frisch renovierten und gestalteten Räumen begrüßen zu können.

Zugleich möchten wir auf unser erweitertes Bildungsangebot im Jahr 2006 auf dieser Homepage hinweisen, dass Sie gerne auch in der Druckausgabe per Email: info@wehnerwerk.de abonnieren können.

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Bonn bekommt einen Herbert-Wehner-Platz

Bad Godesberger Bezirksvertretung beschloß einstimmig

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat die Bezirksvertretung Bonn-Bad Godesberg in ihrer letzten Sitzung einstimmig die Benennung eines Platzes nach Herbert Wehner beschlossen. Das in Dresden ansässige Herbert-Wehner-Bildungswerk begrüßte die Entscheidung: "Herbert Wehner hat fast 25 Jahre in Bad Godesberg gewohnt und den Bonner Bundestag geprägt wie kein Zweiter", so Geschäftsführer Christoph Meyer.

Das Bildungswerk bemüht sich stetig um die Pflege des Andenkens an seinen Namensgeber, der am 11. Juli 1906 in Dresden geboren wurde. In seinen Räumen in der Neustadt beherbergt es eine kleine Ausstellung über Wehner. "Im nächsten Jahr wäre Herbert Wehner 100 Jahre geworden. Wir werden das Herbert-Wehner-Jahr würdig begehen", kündigt Meyer an.

In der Begründung für den Bonner Antrag heißt es, daß Wehner als Bonner Bürger für eine besonders erfolgreiche Phase Deutschlands gestanden hat. Der neue Herbert-Wehner-Platz werde am Eingang des Rheinauengeländes gegenüber der Kreuzung Heinemannstraße/Ludwig-Erhard-Straße liegen. Das entspricht "einem markanten Zeitpunkt (1. Große Koalition) der Geschichte des Deutschen Bundestages", so die Bonner SPD-Fraktion.

Eine Herbert-Wehner-Straße gibt es in Leverkusen; Herbert-Wehner-Plätze gibt es bereits in Bergkamen (Ruhrgebiet), Hamburg und Dresden. "Hier besteht noch Nachholbedarf, gerade zum 100. Geburtstag Wehners im nächsten Jahr", sagt Christoph Meyer.

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Wie viele Eigenbetriebe verkraftet eine Kommune?

Letztes kommunalpolitisches Bildungsangebot in diesem Jahr

Müssen die Stadtwerke unbedingt in kommunaler Hand sein? Was sind die Vorteile kommunaler Eigenbetriebe, was die Nachteile? Welche Alternativen gibt es? Diesen Fragen geht Volkmar Müller, Referent des Workshops zu kommunalen Finanzen am kommenden Samstag, den 10. Dezember 2005 von 10 bis 14 Uhr in Dresden nach. Hierzu möchten wir Sie sehr herzlich einladen.

Der Referent Volkmar Müller ist Leiter des Bereichs Verkehr, Versorgung und Banken der bbvl Beratungsgesellschaft für Beteilungsverwaltung Leipzig GmbH. Er ist u. a. zuständig für die betriebswirtschaftliche Analyse und das strategische Controlling der Verkehrs- und Versorgungsunternehmen der Stadt Leipzig sowie für die Bewertung von Investitionsvorhaben, Jahresabschlüssen und Wirtschaftsplänen.

Für die Veranstaltung im Herbert-Wehner-Bildungswerk (Kamenzer Str. 12, 01099 Dresden) wird ein Beitrag von 7 Euro erhoben.

Das Faltblatt zum Seminar können Sie hier herunterladen.

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Wir wissen, wie Ihr das nötige Kleingeld bekommt ... Kohle, Knete, Cash & Co.

Fundraising im Ehrenamt

Nichts geht ohne das nötige Kleingeld. Viele Projektideen von Vereinen werden für immer in die Schublade verbannt, weil letztlich die Finanzierung unklar ist. Mit diesem Problem beschäftigt sich dieser Workshop. Wer "bettelt" wen in welcher Situation für welches Projekt an?

Es werden Grundkenntnisse zum Fundraising von Vereinen und Initiativen vermittelt. Doch es bleibt nicht nur bei der Theorie. Im praktischen Teil wird anhand eigener Projektideen das Verfassen eines "Bettelbriefes" geübt. Mit der Videokamera wird ein "Bettelgespräch" simuliert und in der Gruppe ausgewertet. In beiden Übungen geht es hauptsächlich darum, die Argumentation der "Bettelei" stimmig aufzubauen und die eigenen Gegenleistungen, das Benefit für Spender, zu definieren.

Seminarleiterin: Karin Pritzel

Termin: 9. Dezember 2005 bis 11. Dezember 2005 in Naunhof/Haus Grillensee.

Anmeldung bis zum 2. Dezember 2005 beim Herbert-Wehner-Bildungswerk.

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Tradition von Abendveranstaltungen wird fortgesetzt

Diese Woche im Fokus: Geschlechtererziehung in Kitas und der Wiederaufbau des Festspielhauses Hellerau

Am Dienstag, den 8. November 2005 geht es im Herbert-Wehner-Bildungswerk um die Geschlechtererziehung im Kindergarten. Ab 17 Uhr werden in der Kamenzer Str. 12 ExpertInnen beispielsweise über folgende Fragen diskutieren: Wie können bestehende Rollenklischees in den Kitas aufgebrochen werde? Wie kann durch das neue Kindertagesstättengesetz die Qualität der frühkindlichen Bildung in den Kitas verbessert werden? st Gender-Mainstreaming in der Kita notwendig? Mehr ...

Um den Planungsstand beim Wiederaufbau des Festspielhauses Hellerau geht es am Donnerstag, den 10. November. Einen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Festspielhauses Hellerau wird an diesem Abend der Architekt Karl-Heinz Löwel geben. Eberhard Sieß führt Interessierte im Anschluss daran durch das Festspielhaus. Mehr ...

Beide Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt jeweils frei. Um Anmeldung beim Herbert.Wehner-Bildungswerk wird gebeten.

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Große Resonanz auf Tagesausflug nach Bautzen

Neue Termine in Dezember und Januar

Der neu ins Programm genommen Tagesausflug: "Bautzen - Stadt der Widersprüche" trifft bereits nach kurzer Zeit auf sehr große Resonanz. Innerhalb einer Woche war diese Fahrt ausgebucht, so dass das Herbert-Wehner-Bildungswerk kurzfristig zwei weitere Fahrten am 9. Dezember 2005 und am 27. Januar 2006 ins Programm aufgenommen hat.

Die "Stadt der Türme", wie Bautzen genannt wird, ist eine Stadt der Widersprüche - sie ist in den letzten Jahren eine der schönsten Städte Sachsens geworden. Zugleich verbinden viele mit ihr alles andere als Fröhlichkeit: Mit Bautzen werden "Stasi-Knast" und "Das gelbe Elend" assoziiert.

Auf dem Programm dieser Tagesfahrt steht ein historischer Stadtrundgang durch die Altstadt Bautzens. Nachmittags liegt der Schwerpunkt auf einer Führung durch die Gedenkstätte Bautzen II. Hier waren etwa 6.000 Menschen zwischen 1956 und 1990 in dem fünfgeschossigen Bau untergebracht, 80 Prozent "Staatsfeinde der DDR". Nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Gedenkstätte ist gegen 17.00 Uhr die Rückfahrt geplant.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Fahrt im Dezember und im Januar.

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Neu im Programm: Bautzen - Stadt der Widersprüche

Politisch-Historischer Tagesausflug

Bautzen ist in den letzten zehn Jahren eine der schönsten Städte Sachsens geworden, insbesondere seine mittelalterliche und barocke Altstadt. Zugleich verbinden aber viele mit dieser 1000jährige Stadt alles andere als Fröhlichkeit: Mit Bautzen werden "Stasi-Knast" und "Das gelbe Elend" assoziiert.

Mit diesem Tagesausflug am 25. November 2005 zeigt das Herbert-Wehner-Bildungswerk die verschiedenen historischen und politischen Facetten der "Stadt der Türme" auf. Das Bautzen der Gegenwart und der Vergangenheit, das Zentrum der Sorben und die Stadt mit einer besonderen Nationalitätenpolitik.

Der historische Stadtrundgang am Vormittag führt durch die Altstadt Bautzens. Nach dem Mittagessen erhalten Sie vom "Karnickelberg" aus einen Rundblick über die Stadt und auf die Außenanlage von "Bautzen I". Das Gefängnis Bautzen I, wegen der Mauer aus hellen Klinkerziegeln auch "Das gelbe Elend" genannt war ein "normales" Gefängnis, während Bautzen II dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand.

Der Schwerpunkt des Nachmittags liegt auf einer Führung durch die Gedenkstätte Bautzen II. Hier waren etwa 6.000 Menschen zwischen 1956 und 1990 in dem fünfgeschossigen Bau untergebracht, 80 Prozent "Staatsfeinde der DDR". Nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Gedenkstätte ist gegen 17.00 Uhr die Rückfahrt geplant.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

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Freie Mitarbeiter/-in

im Bereich politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Ab sofort suchen wir für die Planung unserer Bildungsangebote im Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden eine/n freie/n MitarbeiterIn. Aufgaben werden sein:

  • organisatorische und planerische Aufgaben in der politischen Bildungsarbeit
  • Verfassen von verschiedenen Texten und Vorlagen
  • Eigenständige Recherchen
  • Mitarbeit bei der inhaltlichen Konzeption.

Voraussetzungen:

  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit
  • gute PC-Kenntnisse (MS-Office und Bürosoftware)
  • Fähigkeit zur Koordination und organisatorisches Geschick
  • Flexibilität, Fähigkeit zur Arbeit im Team und selbständiger Arbeit, persönliches Engagement.

Arbeitszeit sowie Honorar werden in Absprache vereinbart. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung - per Post oder per Mail! Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner: Herbert-Wehner-Bildungswerk, Karin Pritzel, Kamenzer Str. 12, 01099 Dresden, E-Mail: pritzel@wehnerwerk.de, Telefon: 0351-80 40 221

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"Hey, wir tun was ...!"

Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt - Jetzt anmelden

Um professionelle Öffentlichkeitsarbeit geht es vom 4. bis 6. November 2005 beim Seminar des Herbert-Wehner-Bildungswerks in Naunhof bei Leipzig. Unter dem Motto: "Hey, wir tun was ..." lernen die TeilnehmerInnen grundlegende Techniken und Methoden der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 50,-. Darin ist alles enthalten: Programm, Unterkunft und Vollverpflegung. Wer teilnehmen möchte, sollte sich jetzt beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden.

Wie lässt sich ehrenamtliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effektiv und professionell gestalten? Wie baut man Kontakte zu Journalisten auf? Wie stellt man einen Presseverteiler zusammen? Wie formuliert man eine Pressemitteilung?

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung des Know-how sowie auf der Konzeption der eigenen Pressearbeit in vielen praktischen Übungen. Ein Journalist wird mit Tipps und Tricks den TeilnehmerInnen zur Seite stehen.

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Rechtsextremismus im Wandel

Vortragsreihe "Der Rechten Neue Kleider" startet am Mittwoch in Leipzig

Hat sich nach dem Aufschrei über den Wahlsieg der NPD in Sachsen alles wieder "normalisiert"? Und gewöhnen wir uns daran, dass Rechte mit ihrem Gedankengut nicht nur in Schulen, sondern mittlerweile in Kommunal- und Landesparlamenten oder an den Hochschulen präsent sind?

Es sind nicht mehr die plumpen Parolen, Schlägereien und öffentliche Attacken, mit denen die Rechten ins öffentliche Bewusstsein dringen. Schon seit Jahren haben sich die Konzepte rechtsextremer Organisationen, Strukturen und Strategien verändert. Die Metamorphosen der "Neuen Rechte" sind komplex, sie zu thematisieren und kritisieren daher wichtiger denn je.

In diesen Herbst und Winter veranstaltet das Herbert-Wehner-Bildungswerk in Kooperation mit der "Forschungsgruppe NPD und Neue Rechte in Sachsen" eine Vortragsreihe in Leipzig. Unter den Titel "Der Rechten neue Kleider" geht es in vier Abendveranstaltungen um die Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Alltagsrassismus und dem Aufkommen der so genannten "Neuen Rechten" in unserer Gesellschaft. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.

Die Reihe beginnt am Mittwoch, den 12. Oktober um 19 Uhr in der Moritzbastei in Leipzig. Unter dem Titel "Was ist und will die Neue Rechte?" wird Alfred Schobert aus Duisburg zu den "kulturrevolutionären" Strategien der "Neuen" Rechten referieren und der Frage nachgehen, was hinter dem Konzept steht.

Weitere Informationen und das Faltblatt zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

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Ohne Moos auch in den Kommunen nichts los

Tagesseminar zum Verständnis von Haushaltsplänen

Pünktlich zu den Debatten der Haushaltspläne in den Kommunen bietet das Herbert-Wehner-Bildungswerk am 8. Oktober 2005 in Naunhof bei Leipzig ein Tagesseminar zum Thema "Wie lese ich einen Haushaltsplan?" an. Referent ist Volker Auerhammer, Amtsleiter der Stadtkämmerei Leipzig.

An Hand von Beispielen aus der Praxis lernen die Teilnehmer Techniken zum Verstehen von öffentlichen Haushaltsplänen und entwickeln Ideen für Gestaltungsmöglichkeiten. Zu diesem Seminar möchten wir Sie herzlich einladen. Das Faltblatt zum Seminar finden Sie hier. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bald beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden.

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Wehnerpost Nr. 15 erschienen

Kostenloser Bezug möglich

Ermutigung und Qualifikation zum gesellschaftlichen und politischen Engagement, dafür wirbt das Wehnerwerk mit der neusten Ausgabe der "Wehnerpost". Gestern ist die fünfzehnte Ausgabe erschienen. Das Blatt enthält das Seminarangebot von Oktober bis Dezember 2005, Informationen aus der Arbeit des Herbert-Wehner-Bildungswerks und über den Freundeskreis.

Die "Wehnerpost" erhalten Sie kostenlos beim Herbert-Wehner-Bildungswerk. Gerne stellen wir auch Exemplare zum Auslegen in Bürgerbüros, Ladenlokalen usw. zur Verfügung. Ein Anruf im Bildungswerk (Telefon 0351-80 40 220) oder eine E-Mail info@wehnerwerk.de genügen.

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Neue Praktikantin an Bord

Für Unterstützung im Bereich politische Öffentlichkeitsarbeit sorgt die neue Praktikantin des Herbert-Wehner-Bildungswerks, Conny Paatzsch, seit dem 5. September. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Seminarvorbereitung für 2005 sowie die Seminarplanung für das Jahr 2006.

Conny möchte in ihrer Praktikumszeit vertiefende Einblicke in die Bildungsarbeit gewinnen. "Die Arbeit im Bildungswerk ist vielschichtiger als erwartet. Die vielen Details sind aber auch spannend, denn alles trägt zum Erfolg einer einzelnen Veranstaltung bei", so die Studentin der Politikwissenschaft aus Leipzig. Ihren inhaltlichen Schwerpunkt legt sie auf Minderheitenrechte. Das Thema soll Aufhänger einer von ihr zu planenden Abendveranstaltung sein.

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Ärmel hoch krempeln und anpacken - Das Ehrenamt stärken

Seminare und Veranstaltungsreihen im Herbst 2005

Nach der Sommerpause geht es mit einem vielseitigen Programm beim Herbert-Wehner-Bildungswerk weiter. Von Oktober bis Dezember 2005 veranstaltet das Wehnerwerk an verschiedenen Orten in Sachsen Workshops und Veranstaltungsreihen, um für das gesellschaftliche und politische Engagement zu ermutigen und zu qualifizieren.

Wie kommuniziere ich so, dass ich als Person oder Verein verstanden werde oder gar Geld bekomme? Darum geht es unter anderem in den beiden Rhetoriktrainings sowie im Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und zum Fundraising von Vereinen.

Themen wie der Wandel der Bevölkerungsstruktur oder strategische Finanzplanung in der Kommune sind für Aktive in der Kommunalpolitik wichtig und interessant. Dazu gibt es in Zusammenarbeit mit der SGK Sachsen eine ganze Reihe von kommunalpolitischen Seminaren in diesen Herbst.

Unter den Titel "Der Rechten neue Kleider" geht es in drei Abendveranstaltungen in Leipzig um die Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Alltagsrassismus und dem Aufkommen der sogenannten "Neuen Rechten" in unserer Gesellschaft.

Das die Gesellschaft und Demokratie vom Ehrenamt lebt, hat auch der Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering zum Freundeskreistreffen im Juli 2005 betont, indem er mahnte:

"Ich rate all denen, die sich in der Gesellschaft engagieren: Machen Sie weiter und seien Sie selbstbewusst dabei! Die, die in der Manege sind und sich anstrengen, auch wenn sie Fehler machen - sind tausend Mal gerechtfertigter als die nur draußen rumsitzen und sich das Maul darüber zerreißen, dass mal irgendwo wieder was nicht geklappt hat."

In diesem Sinne informieren Sie sich unter Nachrichten bzw. im Seminarprogramm über das Programm oder erkundigen Sie sich per Email: info@wehnerwerk.de oder telefonisch unter 0351-8040220.

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Kommunikationsseminare

In den zwei Rhetoriktrainings im Oktober und November liegen die Schwerpunkte auf den praktischen Übungen. Im ersten Training "Das politische Statement" werden die TeilnehmerInnen politische Reden konzipieren und selber Reden halten. Sie lernen, die eigene politische Meinung in einem kurzen Statement geschickt und überzeugend zu präsentieren. Mehr ...

Um auch komplexe Zusammenhänge, Entscheidungen und Prozesse in Alltagssituationen greifbar und anschaulich darzustellen, sind Formulierungen mit Hilfe von Sprachbildern von entscheidender Bedeutung. Um Bilder und Metaphern im politischen Alltag geht es im Rhetoriktraining 2. Die vielen praktischen Übungen werden mit Video aufgezeichnet und gemeinsam ausgewertet. Mehr ...

Nur mit Hilfe einer guten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit können die Anliegen eines Vereins oder einer Institution bekannt gemacht werden. Im Seminar "Hey, wir tun was - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" lernen die Seminarteilnehmer die verschiedenen Methoden und Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit kennen. In praktischen Übungen werden Ideen für die eigene Pressearbeit entwickelt. Ein Journalist wird als Gastreferent u.a. beim Verfassen von Pressemitteilungen Tipps und Tricks verraten.

Nichts geht ohne das nötige Kleingeld. Viele Projektideen von Vereinen werden für immer in die Schublade verbannt, weil letztlich die Finanzierung unklar ist. Mit diesem Problem beschäftigt sich der Workshop "Kohle, Knete, Cash & Co". Wer "bettelt" wen in welcher Situation für welches Projekt an? Es werden Grundkenntnisse zum Fundraising von Vereinen und Initiativen vermittelt. Im praktischen Teil wird anhand eigener Projektideen das Verfassen eines "Bettelbriefes" geübt. Mit der Videokamera wird ein "Bettelgespräch" simuliert und in der Gruppe ausgewertet. Mehr ...

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Kommunalpolitische Seminare

Auf der Grundlage eines Vortrags von Jens Lattmann, Beigeordneter des Deutschen Städtetages und Experte für kommunale Wirtschaftspolitik, soll wird im Seminar Wieviel Eigeninitiative ist möglich? darüber diskutiert werden, was die Kommune und kommunale Entscheidungsträger leisten können, um dem Arbeitsmarkt vor Ort neue Impulse zu geben. Wie können Arbeitsplätze geschaffen werden? Welche Anreize müssen gegeben werden, damit sich Vereine, gewerbliche Betriebe oder Industrien ansiedeln? Mit diesen und anderen Themen sollen sich die Teilnehmer gemeinsam auseinandersetzen, um neue Anregungen und Perspektiven für ihre Arbeit in den Kommunen mitnehmen zu können. Mehr ...

Pünktlich zu den anstehenden Debatten der Haushaltspläne in den Kommunen richtet sich das Seminar "Kommunale Finanzen I - Wie lese ich einen Haushaltsplan?" primär an Mandatsträger im kommunalpolitischen Bereich. Mit Unterstützung des Referenten Volker Auerhammer, Amtsleiter in der Stadtkämmerei Leipzig sollen die TeilnehmerInnen anhand von Beispielen aus der Praxis die Methoden und Techniken zum Lesen und Verstehen eines Haushaltsplans erlernen. Mehr ...

Mit unterschiedlichen Methoden und Formen werden im Seminar "Kommunale Finanzen II - Strategisches Handeln ist gefragt" wichtige Handlungsmöglichkeiten für eine sinnvolle lokale Finanzpolitik aufgezeigt. Die Teilnehmer entwickeln in Arbeitsgruppen eigene Ideen für eine strategische Finanzpolitik, die es ermöglicht, optimalste Ergebnisse für die Kommune zu erlangen und Forderungen in Bezug auf Ressourcen erfolgreich durchzusetzen. (Das Seminar fällt leider aus.)

Angesichts der Vielzahl von wirtschaftlichen Verflechtungen wird es zunehmend komplizierter, den Überblick bezüglich der öffentlichen Struktur und dem Verhältnis von Eigenbetrieben und kommunaler Beteiligung zu behalten. Das Seminar "Eigenbetriebe und Kommunale Beteiligung - Es gilt, den Überblick zu behalten!" möchte den kommunalen Mandatsträgern deshalb mögliche Handlungsspielräume der Einflussnahme für die Praxis aufzeigen. Es werden verschiedene Wege vorgestellt, wie erfolgreich Interessen und Vorhaben durchgesetzt werden können, ohne sich im Wirtschaftsgeflecht zu verlaufen. Mehr ...

Leere Ladenstraßen, das Fehlen junger Menschen im Stadtbild und Erfahrungsberichte über den Wegzug von Freunden, Töchtern und Söhnen in "den Westen" oder ins Ausland machen die Folgen des demografischen Wandels spürbar. Welche Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten hat Kommunalpolitik? Wie lernen wir, die Chancen einer älter werdenden Gesellschaft zu nutzen? Diese und andere Fragen werden vom Seminar "Demografischer Wandel in der Kommune - Alle weg und nun ...?" aufgegriffen. Mehr ...

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Abendveranstaltungen

Bereits zum fünften Mal wird Matthias Stresow von igeltour am 12. Oktober 2005 durch "Das Rote Dresden" führen. Thema der politisch-historischen Stadtführung ist die wechselvolle Geschichte des Volkshauses, das Löbtauer Zuchthausurteil sowie die Bücherverbrennung. Neben sozialgeschichtlichen Aspekten im 19. Jahrhundert wird es auch um den in Dresden geborenen Jahrhundertpolitikers Herbert Wehner(1906-1990) gehen. Die knapp zweistündige Führung beginnt mit einem Rundblick vom Volkshaus. Mehr ...

Die Meldung ging um die Welt: 30 Jahre nach dem Tod von Franco hat die spanische Regierung in diesem Frühjahr durchgesetzt, dass die letzte Statue des Diktators in Madrid entfernt wurde. Mit diesem Schritt wurde zwar das Standbild des Diktators entfernt - die Vergangenheit Spaniens jedoch - die bitteren Jahre des Bürgerkriegs sind noch immer nicht vollends aufgearbeitet. Die Referentin Laura Ramirez-Sainz spricht zu verschiedenen Aspekten des "Umgangs mit der Geschichte in Spanien": Neben den Ursachen der Franco-Diktatur geht es um den langen und schwierigen Weg der Demokratisierung Spaniens. Mehr ...

Ist das Antidiskriminierungsgesetz ein Garant für die geschlechtliche Chancengleichheit oder ein Auswuchs der Bürokratie? Wird mit den Richtlionien eine Klageflut herbeigeführt und eine Überregulierung Deutschlands gefördert? Oder können insbesondere Frauen von diesem Gesetzentwurf profitieren? Über Sinn und Unsinn, Pro und Contra des Antidiskriminierungsgesetzes soll im Rahmen einer Expertenrunde in dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Landesfrauenrat Sachsen e.V. kontrovers diskutiert werden. Mehr ...

1980 wird zum Schicksalsjahr der Arbeiterbewegung im damals sozialistischen Polen. Die streikenden Arbeiter der Lenin-Werft in Danzig bekommen von der Regierung am 31. August das Recht zur Gründung einer unabhängigen und selbst verwalteten Gewerkschaft zugesprochen. Das Wehnerwerk erinnert in der Abendveranstaltung "Wege in die Demokratie: 25 Jahre Solidarnosc" an die Geburtsstunde der "Solidarnosc" vor 25 Jahren. Diskutiert werden sollen auch die Auswirkungen auf die Nachbachländer, die die damaligen Machthaber im gesamten Ostblock zutiefst verunsicherten. (Dieses Seminar muss leider ausfallen.)

Das Festspielhaus war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das kulturelle Zentrum der Gartenstadt Hellerau und zugleich Bildungsanstalt. Als Tanz- und Rhythmikschule wurde das Haus 1911/12 erbaut und diente als "Laboratorium für Humanität". 1939 wurde das Gelände zur Polizeischule umgebaut. 1945 übernimmt die Rote Armee das Objekt. Einen Einblick in den "Wiederaufbau des Festspielhauses Hellerau" wird der Architekt Karl-Heinz Löwel geben. Eberhard Sieß, Mitarbeiter im städtischen Hochbauamt führt Interessierte durch das Haus und erläutert den Planungsstand der Baumaßnahmen. Mehr ...

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Der Rechten Neue Kleider

Neue Rechte, gesellschaftlicher Rassismus, Diskursstrategien

In diesem Herbst und Winter veranstaltet die Initiative "Forschungsgruppe NPD und Neue Rechte in Sachsen" in Kooperation mit dem Herbert-Wehner-Bildungswerk eine Vortragsreihe in Leipzig. Unter den Titel "Der Rechten neue Kleider" geht es in vier Abendveranstaltungen um die Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Alltagsrassismus und dem Aufkommen der so genannten "Neuen Rechten" in unserer Gesellschaft. Mehr zu den Beweggründen und Inhalten dieser Veranstaltungsreihe hier.

Was ist und will die Neue Rechte? Beispiele und Einführung.

Unter diesem Titel wird Alfred Schobert zu den "kulturrevolutionären" Strategien der "Neuen" Rechten referieren. Was steckt hinter dem Konzept? Welche Anknüpfungspunkte bieten linke Theorie und Praxis für die Transformation in (neu)rechte Politikformen? Daneben wird die Rolle des Vordenkers der Neuen Rechten, Alain de Benoist, thematisiert. Mehr ...

Rassismus wird als ein Apparat betrachtet, der MigrantInnen zu Fremden macht. Damit wird das Problem des vermeintlichen rechten "Extremismus" in der Mitte der Gesellschaft verortet. Nur wenn sich "normale" kulturelle Praktiken im Umgang mit Migration und dem als "anders" definierten Menschen verändern, kann Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden. Zum Rassismus als System im gesellschaftlichen Alltag wird Mark Terkessidis referieren. Mehr ...

Gesellschaftliche Debatten zu verschiedenen Politikfeldern werden zunehmend "erfolgreich" durch Argumentationsmuster der Neuen Rechten beeinflusst. Unter den Titel Die Rechte auf dem Weg in die Mitte. Öffentlichkeits- und Kommunikationsstrategien der Neuen Rechten wird der Referent Dr. Rainer Benthin die Themenfelder, bei denen die so genannte Mitte der Gesellschaft rechte Inhalte zulässt, benennen. Mehr ...

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Studienfahrten

Auch im Jahr 2006 wird es Studienfahrten des Herbert-Wehner-Bildungswerks nach Berlin und Thüringen geben. In Planung ist zudem eine mehrtägige Studienreise nach Bosnien. Ab November 2005 sind die Termine auf der Homepage zu finden oder Sie fragen im Bildungswerk unter 0351-8040220 nach.

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Viel gelernt und viel gelacht

Zur diesjährigen Sommerschule kamen knapp 20 TeilnehmerInnen

In der vergangenen Woche fand unsere 6. Sommerwerkstatt in Königstein (Sächsische Schweiz) statt und war erneut ein voller Erfolg.

Aufgrund des motivierenden Arbeitsklimas und der abwechslungsreichen und spannenden Gestaltung des Seminars durch unsere Trainerin Petra Fleuth, verlief unsere Zeit im Naturfreundehaus äußerst produktiv. Der interessante und oft lebhafte Austausch über aktuelle Herausforderungen und Themen unserer Gesellschaft während der Sitzungen, aber auch die Gespräche und Debatten außerhalb des Seminarrahmens, eröffneten neue Perspektiven und Sichtweisen.

Dies lag nicht zuletzt an den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der TeilnehmerInnen, wie zum Beispiel Drogenprävention, Jugendsportpolitik oder politische Bildungsarbeit. Der Großteil der Seminargruppe kam diesmal aus Sachsen, wobei sich auch eine Seminarteilnehmerin aus dem fernen Freiburg i. B. in Königstein eingefunden hatte. Dass Demokratie der ständigen Pflege und aktiven Unterstützung bedarf, verdeutlichte sich eindrucksvoll in einer Gesprächsrunde mit dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und verschiedenen Vertretern von Initiativen gegen Rechtsextremismus. Dabei wurden bestehende Probleme und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Durch die unverhoffte und spontane Teilnahmemöglichkeit daran, erfuhren wir viel Interessantes über die Tätigkeit der privaten Vereinigungen und konnten das Zusammenkommen mit Wolfgang Thierse auf einem Foto festhalten.

Der Termin für die nächste Werkstatt des Herbert-Wehner-Bildungswerkes wird zeitnah bekannt gegeben. Voranmeldungen sind jetzt schon unter info@wehnerwerk.de möglich.

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Von wegen Sommerloch

Viel zu tun im Praktikum beim Wehnerwerk

Solongo Wandan ab 1. August im Wehnerwerk.

Als Praktikantin im Bereich der politischen Öffentlichkeitsarbeit ist die 20jährige Studentin Solongo Wandan ab 1. August an der Planung und Organisation des Seminar- und Veranstaltungsangebots beteiligt. Darüber hinaus arbeitet sie an der neuen Ausgabe der Wehnerpost mit und wird eine eigene Abendveranstaltung konzipieren.

"Demokratie bedarf der ständigen Pflege und dem Verständnis der Menschen für politische Zusammenhänge und Prozesse. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk leistet mit seinen Veranstaltungen, Seminaren und Vorträgen einen bedeutenden Beitrag für die Festigung des demokratischen Bewusstseins und der Bereitschaft zu politischer Teilhabe und Mitarbeit. Ich freue mich auf die Möglichkeit, einen Eindruck von den Arbeits- und Wirkungsfeldern des Bildungswerkes zu gewinnen und wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln.", so Solongo Wandan.

Die gebürtige Mongolin studiert im 3. Fachsemester Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Neuere und Neueste Geschichte an der TU Dresden.

Im September 2005 begrüßen wir die Leipzigerin Cornelia Paatzsch als Praktikantin im Wehnerwerk.

Mehr zum Praktikum beim Herbert-Wehner-Bildungswerk finden Sie hier.

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Öffentliche Feierstunde zur Amtseinführung Erich Zeigners als OBM vor 60 Jahren

Amtierender Oberbürgermeister Tiefensee kommt zur Feierstunde

Vor 60 Jahren wurde Erich Zeigner (1886-1949) in das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig eingeführt. Aus diesem Anlass lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk Dresden zusammen mit dem Erich-Zeigner-Haus Leipzig e.V. zu einer Feierstunde am Donnerstag, den 14. Juli 2005 um 18 Uhr in das im Erich-Zeigner-Haus, Zschochersche Str. 21, 04229 Leipzig ein. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Die Erich-Zeigner-Allee im Westen Leipzigs kennen sicher die meisten Leipziger. Welche Persönlichkeit sich hinter diesem Namen verbirgt, ist für viele schwieriger zu beantworten. Erich Zeigner studierte bis 1913 Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Leipzig, 1921 war er Justizminister in der sozial­demokratisch geführten Regierung des Freistaates Sachsen und 1923 Ministerpräsi­dent. Nach der nationalsozialistischen Macht­ergreifung schloss sich Zeigner dem aktiven Widerstand an. Am Ende des Krieges war Zeigner kurze Zeit als Rechtsrat im Kulturamt der Stadt Leipzig tätig, bevor ihn Generalleutnant Trufanow 1945 zum Oberbürgermeister von Leipzig berief. Dieses Amt führte er bis zu seinem Tode im Frühjahr 1949. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Leipziger Südfriedhof.

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Vogel und Müntefering sprachen vor über 150 Gästen im Dresdner Societätstheater

Hans-Jochen Vogel: Zu meinen Verständnis der Sozialdemokratie gehört eine konkrete Vision, die weit über den Tag hinausreicht

Anlässlich des 99. Geburtstages von Herbert Wehner (1906-1990) referierte der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel zu den Grundsatzprogrammen der Sozialdemokratie seit Bestehen dieser Partei. Besonders hob Vogel die Rolle Herbert Wehners bei der Entstehung des Godesberger Programms hervor, das 1959 verabschiedet wurde. Abschließend betonte er in seiner Rede: "Zu meinem Verständnis der Sozialdemokratie gehört [.] eine konkrete Vision, die weit über den Tag hinausreicht. [.] Heute sollten wir uns darauf besinnen, warum unsere Partei vor 140 Jahren entstanden ist. Sie ist entstanden, weil damals Macht und Wohlstand in Deutschland grob ungerecht verteilt waren und sie hat entscheidend dazu beigetragen, das zu ändern. Diese Erfahrung sollten wir auf die globale Ebene übertragen, auf der Macht und Wohlstand in einem viel krasseren [.] Maße auseinanderklaffen. [.] Der Kampf um eine gerechtere Weltordnung - das sollte heute die konkrete Vision der Sozialdemokratie sein."

Auch Müntefering betonte in seinem Grußwort die Werte der Sozialdemokratie: Freiheit, Gleichheit und Solidarität waren und blieben die wichtigsten Grundsätze sozialdemokratischen Handels. Soziale Gerechtigkeit dürfe nicht dem Prinzip folgen, dass Geld die Welt regiere. Wohlstand, der erwirtschaftet wird, müsse immer fair verteilt werden, so Müntefering.

Zu den über 150 Gästen zählten neben Greta Wehner, der 80-jährigen Witwe von Herbert Wehner, Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Freunde des Herbert-Wehner-Bildungswerks. Dr. Jürgen Schmude, ehemaliger Bundesminister für Justiz und Sprecher des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk, moderierte die Veranstaltung.

Bilder vom Freundesjreistreffen finden Sie hier.

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Franz Müntefering kommt zum 99. Geburtstag von Herbert Wehner

Hans-Jochen Vogel spricht im Societätstheater

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering kommt am Freitag, den 8. Juli 2005 in das Societätstheater (An der Dreikönigs­kirche 1a, 01097 Dresden). Dort findet um 15.30 Uhr das Treffen des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk statt.

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel (München) spricht unter dem Titel "Beschlossen - vergessen?" über die Bedeutung von Grundsatzprogrammen in der Politik. Im Anschluss daran wird Franz Müntefering ein Grußwort halten. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

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Praktikum im Herbert-Wehner-Bildungswerk

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk sucht Praktikanten und Praktikantinnen im Bereich politische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit

Sie haben Ihr Vordiplom/Ihre Zwischenprüfung in einem geistes-, erziehungs- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach erfolgreich bestanden, zeigen Engagement, Motivation, zuverlässiges, eigenständiges und sorgfältiges Arbeiten, sowie verantwortungsbewusstes und kontaktfreudiges Auftreten.

Sie bekommen als Praktikant/in in unserem Bildungswerk die Gelegenheit, Erfahrungen im Rahmen politischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln. Dabei unterstützen Sie Pressearbeit und werden in die Planung von Bildungsangeboten aktiv einbezogen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

Ansprechpartner: Herbert-Wehner-Bildungswerk, Karin Pritzel
E-Mail: pritzel@wehnerwerk.de
Telefon: 0351-80 40 221

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Praktikum bei der SGK Sachsen

Die SGK Sachsen sucht Praktikanten und Praktikantinnen für den Bereich kommunale Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit

Sie haben Ihr Vordiplom/Ihre Zwischenprüfung in einem geistes-, erziehungs- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach erfolgreich bestanden, zeigen Engagement, Motivation, zuverlässiges, eigenständiges und sorgfältiges Arbeiten, sowie verantwortungsbewusstes und kontaktfreudiges Auftreten.

Als Praktikant/in in der Geschäftsstelle der SGK bekommen Sie Gelegenheit, Erfahrungen im Rahmen (sozialdemokratischer) Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln. Dabei sind Sie vor allen in den Aufbau der Pressearbeit eingebunden. Die Planung von möglichen Bildungsangeboten sowie Back-Office Aktivitäten zählen ebenso zu Ihrem Aufgabenbereich.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

Ansprechpartner: Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik e.V. (Geschäftsstelle), Karin Pritzel
E-Mail: pritzel@wehnerwerk.de
Telefon: 0351-80 40 221
siehe auch: www.bundes-sgk.de

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Ortsvereine stürmen, kämpfen und feiern

Erster Herbert-Wehner-Cup in Dresden

"Als Fußballer weiß man, wie man fällt!", hat Herbert Wehner einmal zu Greta Wehner auf Öland (Schweden) gesagt, als er beim Absteigen vom Fahrrad mit seinem Bein am Korb hängen blieb, den seine Frau auf den Gepäckträger zum Picknicken geschnallt hatte und stürzte.

Ums Fahrradfahren ging es beim Herbert-Wehner-Cup vergangenen Sonntag Im Dresdner Hugo-Bürkner-Park nicht. Vielmehr stürzten sich die Dresdner Ortsvereine in ein Fußballturnier.

Unter reger Zuschaubeteiligung kämpften sieben Ortsvereine und eine Auswahl der AWO Dresden um den Pokal. Sieger wurde der Ortsverein Prohlis mit einem 4:0 Sieg im Finale gegen den OV Elbhang-Schönfelder Hochland. Den dritten Platz belegte der OV Mitte gegen die "vereinigten Ortsvereine Plauen/Coschütz, Südvorstadt und Striesen".

Renate Weber vom Herbert-Wehner-Bildungswerk überreichte den Herbert-Wehner-Cup der SPD Dresden. Zweiter Preis war ein Buchgeschenk der Bundestagsabgeordneten Dr. Marlies Volkmar. Als dritten Preis stiftete das Herbert-Wehner-Bildungswerk für die Mannschaft einen Gutschein zur Stadtteilführung "Auf den Spuren Herbert Wehners" durch Dresden-Striesen am 9. Juli 2005.

"Mit 50 Leuten, Life-Kommentator, Musik und Grill war der Wehner-Cup ein gelungenes Ereignis", meinte Ines Vogel, die Vorsitzende des OV Prohlis und Organisatorin des Turniers.

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Neue Vorstände gewählt

Peter Adler und Klaus Deubel bestätigt!

Die Mitgliederversammlungen der Vereine Herbert-Wehner-Bildungswerk und Neue Gesellschaft Sachsen haben am 27. Mai 2005 stattgefunden. Der neue Vorsitzende der Neuen Gesellschaft Sachsen e.V. ist der Alte: Peter Adler wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenso eindrucksvoll wurde beim Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. Dr. Klaus Deubel im Amt bestätigt.

Stellvertretende Vorsitzende der Neuen Gesellschaft sind Margit Weihnert (MdL) und Andreas Weigel (MdB). Weitere Vorstandsmitglieder sind als Referent für allgemeine politische Bildung Gernot Borriss, als Referent für kommunalpolitische Bildung Gerhard Lemm, Frank Herschmann als Schatzmeister, Eileen Mägel als Schriftführerin und Dr. Christoph Meyer als Geschäftsführer. Ehrenvorsitzende ist Greta Wehner. Den stellvertretenden Vorsitz des Herbert-Wehner-Bildungswerks e.V. haben weiter Hannelore Rollow und Greta Wehner inne.

Die Neue Gesellschaft Sachsen ist der Förderverein des Herbert-Wehner-Bildungswerks. "Mit Peter Adler und Klaus Deubel haben wir zwei hervorragende Garanten für Stabilität und Kontinuität im Herbert-Wehner-Bildungswerk", so Dr. Christoph Meyer.

Nähere Informationen und Hinweise auf Veranstaltungen des Bildungswerks gibt es telefonisch unter 0351-8040220 oder im Internet www.wehnerwerk.de

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Jetzt neu: Wehnerlogo zum Aufkleben

Das Logo des Herbert-Wehner-Bildungswerks gibt es neu als Aufkleber. Wer möchte, kann sich die Grafik des Wehnerkopfes auf seinen Timer oder aufs Fahrrad anbringen. Die Aufkleber sind im Bildungswerk, Kamenzer Str. 12 in Dresden wochentags zwischen 9 und 17 Uhr für 20 Cent erhältlich.

Gerne versenden wir auch größere Mengen. Bestellungen sind telefonisch unter 0351-8040220 oder per Email unter info@wehnerwerk.de möglich.

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Beschlossen - Vergessen?

Hans-Jochen Vogel spricht in Dresden

Die politische Bedeutung von Grundsatzprogrammen - Das Beispiel der SPD

In der Talkshow-Demokratie ist das politische Geschäft oft kurzlebig. Wie schnell altern Parteiprogramme? Wie kann verhindert werden, dass ein Programm erst nach großer Debatte beschlossen und anschließend im Alltagsgeschäft der Politik vergessen wird? Als stellvertretender Parteivorsitzender hat Herbert Wehner das Godesberger Programm mitgestaltet, durchgesetzt und in praktischer politischer Arbeit mit Leben erfüllt. Sein Nachfolger Hans-Jochen Vogel stand als Parteivorsitzender an der Wiege des Berliner Programms von 1989.

Die SPD wird ein neues Grundsatzprogramm beschließen. Hans-Jochen Vogel versucht, aus der Programmgeschichte der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert Hinweise und mögliche Antworten für die gegenwärtige und zukünftige Debatte zu entwickeln.

Die Veranstaltung findet Freitag, 8. Juli 2005, 15:30 Uhr im Societätstheater, An der Dreikönigs­kirche 1a in Dresden (www.societaetstheater.de) statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei!

Das Faltblatt zum Seminar können Sie hier herunterladen.

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Auf den Spuren Herbert Wehners

Aus Anlass des 99. Geburtstags Stadtteilführung durch Dresden-Striesen

Matthias Stresow (igeltour) führt durch Striesen-West, der Stadtteil, in dem Herbert Wehner am 11. Juli 1906 geboren wurde. Die Führung konzentriert sich auf das soziale Umfeld und die Geschichte des Stadtteils, der den jungen Herbert Wehner geprägt hat wie kein anderer. Stationen sind das Herbert-Wehner-Denkmal, die verschiedenen Wohnsitze der Familie Wehner, der Standort der Kirche, in der Wehner als Chorknabe gesungen hat sowie seine ehemalige Volksschule. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, hat Striesen-West heute ein anderes Gesicht. In der Erinnerung an das Vergangene wird die Veränderung lebendig erlebbar gemacht.

Die Führung findet am Samstag, 9. Juli 2005 von 11:00 bis 12:30 Uhr statt. Treffpunkt ist Dresden-Striesen, Spenerstraße/Kyffhäuserstraße. Der Unkostenbeitrag beträgt EUR 5,00, für Vereinsmitglieder EUR 2,50.

Das Faltblatt zum Seminar können Sie hier herunterladen.

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Kommunalakademie

"Von wegen Kommunalpolitik ist langweilig ..."

Wer Kommunalpolitik macht, ist mit einen Spektrum an Themen und Fragen beschäftigt. Ob mit Gemeindeordnung, Finanzen oder Haushaltsrecht, die Kompetenz von KommunalpolitikerInnen ist an vielen Stellen gefragt.

Mit unterschiedlichen Methoden und Formen werden in dieser Kommunalakademie wichtige Handlungsfeldern für eine sinnvolle Lokalpolitik aufgezeigt. Die TeilnehmerInnen des Seminars entwickeln in Arbeitsgruppen eigene Ideen und Handlungsansätze in der Kommunalpolitik beispielsweise zum Thema Bürgerbeteiligung und strategische Finanzpolitik. Daneben werden rhetorische Kniffe in der Kommunalpolitik präsentiert.

Kompetente Gesprächspartner aus der Politik stehen jungen und jung gebliebenen KommunalpolitikerInnen und Interessierten Rede und Antwort.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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Die "Werkstatt politische Bildung" begeht ihr Fünfjähriges

Seien Sie mit dabei!

Zum fünften Mal jährt sich dieses Jahr die Sommerschule des Herbert-Wehner-Bildungswerks. In landschaftlich reizvoller Atmosphäre lernen die TeilnehmerInnen vom 8. bis 13. August 2005, wie sie Gruppenarbeit - in Vereinen, Initiativen und Projekten, bei Veranstaltungen oder in Diskussionen - gekonnt gestalten können.

Das Wochenseminar in Königstein/Sächsische Schweiz kostet mit Unterkunft, Vollpension und Programm 100 Euro (Für Mitglieder des Freundeskreises 75 Euro).

Neben dem Handwerkszeug der Moderation geht es diesmal um den themenorientierten Einsatz von Spielen und Simulationen, sowie das Erproben von erlebnispädagogischen Elementen.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich bald beim Herbert-Wehner-Bildungswerk unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden. Weitere Informationen zum Seminar erhalten Sie hier.

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Leipzigerin verstärkt Team des Wehnerwerks

Die 29-jährige Karin Pritzel aus Leipzig verstärkt das Team des Herbert-Wehner-Bildungswerks seit dem 1. April. Als pädagogische Mitarbeiterin ist sie für die Planung und Organisation des Seminar- und Veranstaltungsangebots des Bildungswerks verantwortlich.

"Politische Bildung kann und soll Spaß machen. Leute zu motivieren, sich aktiv für politische Entscheidungsprozesse zu interessieren und sich an ihnen zu beteiligen, sehe ich als einen der Schwerpunkte meiner künftigen Arbeit."

"Das Wehnerwerk und seine Mitarbeiter habe ich schon während meines Studiums als Seminarteilnehmerin kennen- und schätzen gelernt. Ich freue mich, nun sozusagen auf der anderen Seite des Schreibtisches anheuern zu können." Nach ihrem Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaften war Karin Pritzel zweieinhalb Jahre als Projektmanagerin u.a. für die Akquise von Geldern für die Leipziger Olympiabewerbung in einer PR- und Marketingagentur in Leipzig verantwortlich.

Im SPD-Unterbezirk Leipzig-Borna ist sie im dortigen Vorstand, im Vorstand der ASF sowie als stellvertretende Vorsitzende des Leipziger Ortsvereins Südwest aktiv.

Kontakt:
Kamenzer Straße 12, 01099 Dresden
Telefon (03 51) 80 40 221, Telefax (03 51) 80 40 222
Mail pritzel@wehnerwerk.de

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Karacho - Erfolgreich Reden, Argumentieren und Moderieren

Rhetorikseminar des Herbert-Wehner-Bildungswerks

Der Frühling kommt und mit ihm auch das Rhetorikseminar des Herbert-Wehner-Bildungswerks vom 20. bis 22. Mai 2005 in Naunhof/Haus Grillensee.

Im Mittelpunkt des ersten Seminarteils von "Karacho - Erfolgreich Reden, Argumentieren und Moderieren" stehen vor allem Fragen nach einem überzeugenden Auftritt in Redesituationen und nach der Kunst, Argumente auf den Punkt zu bringen. Es werden Merkmale einer gelungenen Rede erarbeitet und rhetorische Kniffe präsentiert.

Um Grundlagen der Gesprächsführung geht es im zweiten Seminarteil. Fragen wie Sitzungen und Versammlungen effizient moderiert und wie in Diskussionen konkrete Ergebnisse forciert werden können, sind hier Thema. Dieses rhetorische Handwerkszeug wird in vielen praktischen Übungen vermittelt.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne unter der Rufnummer 0351-8040220 zur Verfügung.

Das Faltblatt zum Seminar können Sie hier herunterladen.

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Ein Chemiker in der Politik

Talk im Wehnerwerk mit Cornelius Weiss

Herzliche Einladung zum Talk im Wehnerwerk mit Cornelius Weiss am Mittwoch, den 6. April 2005 um 19 Uhr in die Kamenzer Str. 12, Dresden-Neustadt

Als vor wenigen Wochen die rechtsextremistische NPD im Sächsischen Landtag die Erinnerung an die Zerstörung Dresdens für ihre Agitation nutzte, zeigte SPD-Alterspräsident Prof. Dr. Cornelius Weiss Selbstbewusstsein und blieb im Umgang mit den Neonazis souverän. Die Bombardierung Dresdens stellte er in einen engen Zusammenhang mit den Verbrechen, die zuvor in Deutschland passierten und von Deutschland ausgingen.

Cornelius Weiss ist ehemaliger Dozent für theoretische Chemie und einstige Rektor der Leipziger Universität. Er wurde 1933 in Berlin als Sohn eines Kernphysikers geboren. Im Alter von zwölf Jahren wurde er von der sowjetischen Regierung zusammen mit seiner Familie in das Lager Obninsk bei Moskau gebracht. Dort machte er Abitur, studierte Chemie in Minsk, Rostow am Don und Leipzig. In der Wendezeit hat er maßgeblichen Anteil an der demokratischen Erneuerung der Leipziger Universität, vor 6 Jahren wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Seit Ende 1997 ist er Mitglied der SPD, seit September 1999 Mitglied des Sächsischen Landtages und seit 2004 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

Fragen wie man von der Chemie zur Politik kommt oder wie das Erleben von drei verschiedenen Gesellschaftssystemen das Verständnis von Politik verändert, werden Themen im Wehnertalk sein.

Moderiert wird das Gespräch von der Bundestagsabgeordneten Dr. Marlies Volkmer und dem Leiter des Herbert-Wehner-Bildungswerks, Dr. Christoph Meyer. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

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4-Tages-Studienreise nach Thüringen

Bildungswerk lädt zur politisch-historischen Exkursion ein

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk veranstaltet vom 19. bis 22. Mai 2005 seine erste Thüringenfahrt in diesem Jahr. Hierfür sind noch Plätze frei. Auf dem Programm stehen Besuche und Führungen in Eisenach, Gotha, Erfurt und Weimar. Besichtigt werden u.a. der Thüringer Landtag, die Wartburg und Eisenach, historische Stätten der Sozialdemokratie in Gotha und Erfurt sowie die Architektur des Nationalsozialismus in Weimar. Wer teilnehmen möchte, sollte sich möglichst bald unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de anmelden beziehungsweise nach dem Tagungsprogramm erkundigen. Nähere Informationen finden Sie auch hier.

Geleitet wird die Fahrt vom Dr. Wolfgang Schenk (Theologe), der seine sächsischen Gäste durch umfassendes Wissen über Thüringen und seine Städte sowie die historischen, politischen und kulturellen Wurzeln zu begeistern weiß. "Wesentliche politische Umbrüche der deutschen Geschichte haben in Thüringen ihren Anfang genommen. Thüringen war neben Sachsen eine Hochburg der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert und eine Wiege der Sozialdemokratie. Das ist vielen nicht bekannt oder bewusst. Mit dieser Studienfahrt wollen wir verschiedenste Aspekte der wechselvollen Geschichte Thüringens vermitteln." so Dr. Schenk.

Für die viertägige Veranstaltung wird ein Beitrag von EUR 174,- pro Person erhoben. Darin sind die Busfahrten, Vorträge und Besichtigungen, Verpflegung (Halbpension) und Unterkunft im Hotel (Zweibettzimmer) enthalten. Weitere Studienreisen nach Thüringen gibt es vom 28. bis 31. Juli 2005 sowie vom 15. bis 18. September 2005. Das Einladungsfaltblatt mit einer Programmübersicht finden Sie hier.

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14 Tage Bildungswerk

Praktikum von Mara Frahne

Vom 31. Januar bis 11. Februar 2005 absolvierte Mara Frahne aus Dortmund ein Praktikum im Herbert-Wehner-Bildungswerk. In diesem Zeitraum hatte sie Gelegenheit, das Bildungswerk und die MitarbeiterInnen kennen zu lernen. Neben der Erstellung einer Pressemappe zum NPD-Eklat im Sächsischen Landtag bereitete sie u.a. ein europapolitisches Seminar mit vor, layoutete dazu ein Einladungsfaltblatt und half bei der Archivierung von Akten für das Staatsarchiv. Einen Bericht über dieses Praktikum finden Sie hier.

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Editorial zur Wehnerpost 14

Von Dr. Christoph Meyer

Seit der Wahl zum letzten Sächsischen Landtag fragen viele Freunde und Bekannte von außerhalb: "Was ist denn bloß bei euch in Sachsen los?". Der Grund der Sorgen, die sich viele politisch interessierte Menschen zu Recht machen: Neuerdings sitzen die Rechtsextremen im Landtag. Die politische Landschaft des Freistaats ist bunter geworden, dunkelbunt.

Eine Überraschung ist das nicht. Denn:

  • Die NPD hat ihren stärksten Landesverband in Sachsen.
  • Schon bei der Bundestagswahl 1998 erzielten rechte Parteien gemeinsam fast 9 Prozent.
  • Rechtsextreme Personen, Strukturen und Gedankengut sind in einigen Gegenden und bei vielen - nicht nur jungen - Menschen tief verankert. Schon 1998 ergaben Umfragen, daß 32 Prozent der Ostdeutschen Rechtsaußenparteien für ein notwendiges Gegengewicht zu den anderen Parteien hielten.

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk hat damals reagiert und verstärkt Seminare zum Thema Rechtsextremismus angeboten. Seit 2000 fließen regelmäßig mehr als ein Drittel der Seminarmittel in solche Veranstaltungen. An diesen Projekten werden wir weiter arbeiten.

Der ehemalige Ministerpräsident Biedenkopf hat einmal gesagt, die Sachsen seien gegen den Rechtsextremismus immun. Da hat er sich - gelinde gesagt - geirrt. Allerdings ist der Rechtsextremismus kein spezifisch sächsisches oder ostdeutsches Problem. Es schlägt sich anders nieder als im Westen. Die demokratische Kultur Ostdeutschlands ist wesentlich jünger als diejenige Westdeutschlands. Der revolutionär-demokratische Impuls von 1989/90 war vergleichsweise kurzatmig.

Wirtschaftswunder und Vollbeschäftigung als demokratiestabilisierende Erfahrungen blieben aus. Die Mitarbeit in Vereinen, Gewerkschaften und Parteien ist hier weniger entwickelt. Die Demokratie braucht Trägerinnen und Träger. Und zwar nicht nur in der "normalen" Bevölkerung, sondern auch und gerade bei den Inhabern politischer Mandate in den (hier eben gar nicht so) etablierten Parteien. So erklären sich beschämende Vorkommnisse wie die jeweils 2 bis 5 Stimmen aus anderen Fraktionen für NPD-Kandidaten im Sächsischen Landtag. Da gilt es festzuhalten: Jede Stimmabgabe eines Parlamentariers für die demokratiefeindliche NPD schädigt das Ansehen der Demokratie.

Ebenfalls schädlich sind öffentliche Debatten über Nebentätigkeiten von Abgeordneten, über hohe Gehälter von Regierungsangestellten, über dubiose Praktiken der "Politikberatung". Der Kampf sollte hier nicht der Debatte gelten, sondern den Missständen. Aber die Gesellschaft muss sich dann auch eine Debatte darüber gefallen lassen, wie qualitativ hochwertiges politisches Personal gewährleistet werden kann und wie Parlamentarier guten Gewissens wieder abgewählt werden können, ohne dass sie dann vor dem beruflichen Nichts stehen.

In der Perspektive der Herausforderung durch die Feinde der Demokratie hat die politische Bildung ihre Aufgabe nicht nur in der unmittelbaren Bekämpfung rechtsextremen Gedankenguts. Hinzu kommt weiterhin und umso mehr die Vermittlung demokratischer Traditionen und Verhaltensweisen, die Ermutigung und Befähigung der Bürgerinnen und Bürger zum Engagement. Die Politik kann dazu viel beitragen, nicht zuletzt durch vorbildliches und sauberes Arbeiten.

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Wehnerpost 14 kommt Anfang Februar

Kostenloser Bezug möglich

Anfang Februar 2005 erscheint die 14. Ausgabe der "Wehnerpost". Neben einem Rückblick auf das vergangene Bildungshalbjahr gibt es Berichte vom Freundeskreis des Herbert-Wehner-Bildungswerks sowie das aktuelle Seminarprogramm.

Mit über 25 Seminaren im ersten Halbjahr 2005 bietet das Bildungswerk wieder ein reichhaltiges Angebot zur politischen Weiterbildung an. Dazu gehören u.a. Courageschulungen, Rhetorikseminare, Studienreisen, Europaseminare, kommunalpolitische Seminare. Alle Seminare sind grundsätzlich für alle Interessierten zugänglich.

Die "Wehnerpost" erhalten alle Mitglieder des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk kostenlos. Einzelpersonen können die Wehnerpost ebenso kostenlos erhalten. Für Bürgerbüros und Ladenlokale kann das Bildungswerk zur Auslage nach Wunsch bis zu 20 Exemplare kostenlos zur Verfügung stellen. Ein Anruf im Bildungswerk (Renate Weber, Telefon 0351-80 40 220) oder eine E-Mail genügt.

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Neu im Antiquariat

Herbert Wehner erzählt aus seinem Leben - Bisher unveröffentlichte Tonaufnahme auf CD

"Es ist ein 'gebrochenes' Leben, von dem er hier auf eine für mich sehr bewegende Weise erzählt. [...] Er war keineswegs nur der ernste, strenge und unerbittliche Mann, den man in ihm erkennen konnte. Als Politiker hat er sich selbst ungern tituliert, er war aber sein Leben lang ein ungewöhnlich leidenschaftlicher, politischer Mensch", so Franz Müntefering im Vorwort zu der CD.

Die im Herbert-Wehner-Bildungswerk erhältliche CD ist eine digitalisierte, bisher unveröffentlichte Tonaufnahme von Herbert Wehner aus dem Jahre 1966, mit einem Vorwort von Franz Müntefering. Fotos und Texte können als PDF heruntergeladen werden. Vom Verkaufspreis gehen EUR 3,00 an die "Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung". (EUR 17,-)

Video zum 80. Geburtstag von Greta Wehner

Die Feier zum 80. Geburtstag von Greta Wehner zum Anschauen und Anhören gibt es ab sofort im Antquariat. Professionell geschnitten und zusammengestellt ist hier neben den Festansprachen von Franz Müntefering u.a. die Atmosphäre der Feier eingefangen. (VHS, 90 min, EUR 9,50)

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8. Juli vormerken!

Zum Geburtstag von Herbert Wehner

Auch in diesem Jahr trifft sich der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk zum Geburtstag von Herbert Wehner.

Das Freundeskreistreffen ist diesmal für Freitag, den 8. Juli 2005 geplant. Und wie schon in den vorangegangenen Jahren findet am Abend das Grillfest im Garten des Herbert-Wehner-Bildungswerks statt. Hier treffen sich traditionell die Freunde von Herbert Wehner und des Bildungswerks aus allen Teilen des Landes.

An dem betreffenden Wochenende ist in Dresden wieder Museumsnacht (Näheres ab Frühjahr im Internet unter www.dresden.de/museumsnacht). Wie im Vorjahr lohnt sich also ein Wochenendaufenthalt in Dresden. Eine Einladung mit genaueren Informationen erhalten die Freundeskreismitglieder rechtzeitig per Briefpost.

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Erfahrungen mit den "Erfahrungen"

Michael Weber, langjähriges Freundeskreismitglied aus Zemmer (Rheinland-Pfalz) schreibt an Greta Wehner

"Wir hatten am 6. Januar einen so genannten Neujahrsempfang von unserem SPD-Ortsverein. Dort wurden die Bücher 'Erfahrungen' für die über 30jährige Mitgliedschaft vom Vorsitzenden verteilt. Hedi hat vorher zur Einleitung eine kurze Übersicht über den Lebensverlauf von Greta Wehner gegeben und einige Passagen aus dem Buch vorgelesen. Mit dieser Einleitung hatte Hedi die Teilnehmer neugierig gemacht. Das war auch so gewollt. Anschließend habe ich dann einige Sätze zu dem Sinn und Zweck der Stiftung, des Bildungswerks und des Freundeskreises gesagt.

In der Vorbereitung dieser Veranstaltung hatten Hedi und ich ein Bestellformular für weitere Bücher vorbereitet. Am Schluss dieses Neujahrsempfangs hatten wir 16 Buchbestellungen auf unserem Formular."

Greta Wehner meint: "Dieses Beispiel darf ruhig nachgeahmt werden." Bestellformulare gibt's hier.

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Herbert Wehner erzählt aus seinem Leben

Bisher unveröffentlichte Tonaufnahme jetzt im Bildungswerk erhältlich

Neue historische Aufnahmen von Herbert Wehner aus dem Jahr 1966, die bislang unbekannt waren, sind im vergangenen Sommer aufgetaucht. Auf den nun im Herbert-Wehner-Bildungswerk erhältlichen 2 CDs erzählt Herbert Wehner aus seinem Leben.

"Es ist ein ,gebrochenes' Leben, von dem er hier auf eine für mich sehr bewegende Weise erzählt. [...] Er war keineswegs nur der ernste, strenge und unerbittliche Mann, den man in ihm erkennen konnte. Als Politiker hat er sich selbst ungern tituliert, er war aber sein Leben lang ein ungewöhnlich leidenschaftlicher, politischer Mensch", so Franz Müntefering im Vorwort zu der CD. Die CD ist erschienen bei IMAGE.

Die beiden CDs sind im Herbert-Wehner-Bildungswerk für EUR 17,- erhältlich. Vom Verkaufspreis gehen EUR 3,00 an die "Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung".

Bestellung

Email, Fax oder Brief ans Bildungswerk schicken mit vollständiger Anschrift und dem Stichwort "Herbert Wehner erzählt aus seinem Leben" schicken.

Den Betrag von EUR 17,- zzgl. EUR 3,- Versandkostenanteil überweisen auf das Konto der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung, Kontonummer: 312 007 88 82, BLZ: 850 503 00 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden unter Angabe des Verwendungszwecks "Herbert Wehner erzählt aus seinem Leben".

Nach Eingang der Bestellung und Eingang des korrekten Betrags werden Ihnen innerhalb von 3 Wochen die Bücher zugesandt.

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Herbert Wehner erzählt aus seinem Leben

Anmerkungen von Dr. Christoph Meyer

Wie elektrisiert waren wir im Herbert-Wehner-Bildungswerk, als wir die Nachricht bekamen. Eine unbekannte Bandaufnahme von Herbert Wehner? 1966? Bei einem christlichen Verein? Schon öfter hatte Greta Wehner von den Gesprächen in Wuppertal erzählt, die in den sechziger Jahren stattfanden, von der ganz besonderen Atmosphäre, von dem für damalige Verhältnisse noch ungewöhnlichen Dialog, den Herbert Wehner hier mit organisierten Christen führte. Und von Reinhart Weiß, der die Gespräche damals organisiert hat und heute noch in Verbindung mit Greta steht.

Die Aufnahme entstand im Mai 1966, Herbert Wehner war stellvertretender Parteivorsitzender, auf dem Höhepunkt seiner politischen Schaffenskraft und noch in der Opposition - die Große Koalition, deren Architekt er war, kam ein halbes Jahr später zustande. Was sonst sollte vier Jahrzehnte überdauert haben als ein politisches Grundsatzreferat, als der wegweisende Vortrag eines Politikers, der gerade zum Sprung in die Regierung ansetzte?

Umso größer die Überraschung. Ein ganz anderer Wehner war da zu hören, einer, der sich etwas umständlich den Weg bahnt über die Schwierigkeiten mit der Anreise zu ganz persönlichen Erinnerungen an Begebenheiten in seinem Leben. Ruhig, sachlich, mit leichtem sächsischen Akzent und voller Humor erzählt er aus seinem Leben, berichtet er: Von einer Reise in die USA, in der es um die Schicksale der deutschen Kriegsgefangenen ging - und wie ein Mitreisender sich nicht impfen lassen wollte. Vom Leben als Arbeitsloser im Berlin der 20er Jahre, als Heimkehrer in das Hamburg der Nachkriegszeit - wo Brusttee und Heidekränze als Ersatztabak herhalten mußten. Von der bedrohlichen Atmosphäre im Moskau des Jahres 1939 - wo Wehner mit einer Anekdote über seinen Großvater einer bedrohlichen Frage auswich. Von Begegnungen mit Menschen, von Erlebnissen, die diesen Jahrhundertpolitiker geprägt haben.

Herbert Wehner dachte komplex, und er sprach komplex. Kaum ein Politiker könnte sich im heutigen Zeitalter der 10-Sekunden-Statements solche Schachtelsätze leisten. Wehner konnte das. Einer der Teilnehmer damals war Johannes Rau, heute Altbundespräsident, damals junger SPD-Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen. 1998 war er hier in Dresden, um ein kleines Denkmal für Herbert Wehner zu enthüllen. Bei dieser Gelegenheit erinnerte er sich: "Einmal im Jahr kam Herbert Wehner in meine Heimatstadt nach Wuppertal zum Christlichen Verein Junger Männer. Da saßen dann 80, 100 oder 150 junge Leute, die waren zwischen 13 und 23, und das Thema hieß: Herbert Wehner erzählt aus seinem Leben. Nun weiß ich nicht, ob Sie das schon erlebt haben bei langen Abenden, dass sich nach eineinhalb Stunden die ersten wegschleichen und dass man denkt, das ist eine Abschiedssymphonie, denn allmählich gehen alle, weil der Redner ja nicht aufhört - das haben wir bei Herbert Wehner nicht erlebt. Wenn es das Bild gibt: Die Menschen hingen an seinen Lippen - dann galt das für Herbert Wehner."

Und so tritt uns hier ein Mensch entgegen, Herbert Wehner, den Johannes Rau so beschrieb: "ein ungewöhnlicher Mensch, ein Mensch, der umstritten war und angefeindet, und der gelegentlich auch Vorlagen dafür geliefert hat. Ein Mensch, dem es in der Politik nicht um sich selber ging, auch nicht um die so genannte ,Sache', sondern darum, dass das Leben der Menschen menschlicher wurde, friedlicher, humaner."

Dr. Christoph Meyer

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Gedenken an Herbert Wehner

Zum 15. Todestag von Herbert Wehner

Am 19. Januar 2005, zum Gedenken an den Tod Herbert Wehners vor 15 Jahren, legten Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Kränze am Grab Herbert Wehners auf dem Burgfriedhof in Bonn-Bad Godesberg nieder. Prof. Dr. Dieter Dowe (Friedrich-Ebert-Stiftung) erinnerte an den - von den Erfahrungen mit der Diktatur des Kommunismus geprägten - Beitrag Herbert Wehners nicht nur zur Entwicklung der SPD, sondern auch und vor allem zum Auf- und Ausbau des demokratischen und sozialen Rechtsstaats der Bundesrepublik Deutschland.

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